(”(Ich bin) bei dir”, Broilers) Das könnte ein Roman werden, seitenlang die Scheisse der letzten Tage aufgeschrieben, ausgekotzt, nochmal nachgetreten und danach nicht einen Meter weiter, außer der Gewissheit, dass es raus ist und diese Sache mit dem Blog als Therapieplatz weiterhin prima funktioniert. Anlass wäre genug vorhanden, sei es der Ärger mit dem verdammten Geld und jenen, die es wollen und sich dafür abstruseste Begründungen einfallen lassen oder all die Sorgen, Ängste und Zweifel, die sich stapeln. Worum es geht? Um so vieles. Darum, dass es kalt geworden ist, darum, dass es manchmal nicht einfach ist, den Kopf in den Wind zu halten und wenn man an die Zukunft denkt, daran zu glauben, dass der Weg so gerade wird, wie der, den all die Arbeitstierchen und eingereihten Spiesser da draußen gehen, auf deren geregeltes, konformes Leben man ja dann im Endeffekt ja doch neidischer ist, als man sich eingestehen möchte. Darum, dass man sich hier und da ein Lächeln abringen muss, während die Fassade bröckelt, alles Lügen zwecklos ist und man aufhören sollte, sich selbst zu bescheissen. Scheissegal, es muss heute kein viel zu langer Beitrag her, denn es gibt genug, das aufbaut. Für heute reicht ein Song und der immer und immer wieder. Das und Gedanken an Menschen, die da sind - mehr denn je.





