random:notes

wir haben uns wieder lieb

Ein persönlicher Blick zurück auf die “Souls”-Reihe, nachdem nun einige Stunden “Bloodborne” gespielt wurden. read on my dear »

#SupportOurBro

Wo fange ich das an? Vielleicht damit, dass ich ein wenig was über mich schreibe, dafür hab ich das hier ja, das ist ja mein kleiner Ort hier im Netz, wo hier und da mal einiges geht und dann, wenn ich nichts schreibe, wieder nichts.

Manchmal, morgens im Bett, wenn ich noch nicht so recht aufstehen möchte, aber auch nicht mehr richtig schlafen kann, denke ich über dies und jenes nach. Darüber, wie es wird, wenn ich eines Tages sterbe, darüber, warum alles endlich ist und am Anfang schon feststeht, dass ein Ende da sein wird, darüber, wie es ist, zu verlieren. Mich, meine Arbeit, meine Existenz. Ich habe Angst davor, so verdammt große Angst. Ich kann es mir nicht vorstellen, ich will es nicht, mein Hirn blockiert ab einem gewissen Punkt und das ist vielleicht auch so eine Art Selbstschutz. Dabei war ich oft genug dort: Ich hab den Krebs überlebt, ich hab Jobs gehabt, Jobs verloren, Geld gehabt, war an der Pleite, hatte Liebe, habe Liebe verspielt – und trotzdem ging’s irgendwie weiter. Die Möglichkeit an eine Sackgasse war nie da, wenn auch oft nahe.

Und nun trifft es einen Menschen, den ich kenne. Den ich mag. Den ich umarmt hab, mit dem ich Autoscooter fahren war, der in meinem Haus Gast war, dessen Lächeln ich kenne, dessen Freundschaft ich schätze, an dessem Leben ich Teil habe. Er steht da, vor dem Nichts. Es ist weg, alles, es ist diese Situation, vor der ich immer Angst hatte, er hat sie nun. Wie ist das, wenn du die Augen morgens auf machst und nicht in deinem Bett liegst, sondern irgendwo und dran denkst, dass dein Bett weg ist, deine Bude, alles, was drin war, all die Erinnerungen, einfach alles? Ich habe mal eine Bankkarte verloren, zwei Mal, das war schon fies die Tage über, bis eine neue kam und ich hab was gelernt darüber, wie es ist, wenn du in dieser, unserer Gesellschaft plötzlich ohne Geld dastehst. Wie aber ist das, wenn du ohne alles dastehst? Ich weiß es nicht. Ich will es nicht wissen.

Ich will helfen. Und das haben wir heute getan. Ich will, dass Danny wieder auf die Beine kommt, tun, was ich tun kann, meinen Beitrag leisten, egal wie fucking bescheiden der ausfallen mag. Nicht, weil ich damit meine Dämonen besiegen will, das werde ich nie tun können. Sondern, weil ich einen Freund habe, den ich nicht vor die Hunde gehen sehen will. Weil mir die Situation so nahe geht, als würde es mich betreffen, weil seine Angst meine ist, weil ich irgendwo, wenn auch vielleicht nur zu einem Prozent, fühle, was er grade durch macht. Weil ich Situationen in meinem Leben hatte, wo andere für mich da waren – und drum mehr denn je heute weiß, wie wichtig es ist, da zu sein.

Wenn ihr was tun wollt.

seine ganz eigene Show

Aus der Reihe “Volker wird alt” (oder: noch älter. Oder: schon wieder.). read on my dear »

Katzengold raus, #2

… und weiter geht’s. Die “Regeln” bleiben die gleichen. read on my dear »

Meinung – was ist das eigentlich (nicht)

Meine Redaktion hat die Möglichkeit, Beiträge zu kommentieren, eingeschränkt. Und das drastisch und mit einer gepfefferten Erklärung, hinter der ich so übrigens voll und ganz stehe. Mehr noch, sie ist der Grund für diesen Beitrag. Denn die Reaktionen, die ich persönlich enthielt, waren ausnahmslos positiv. Aber meine klugen und meist sehr besonnenen Timelines sind nun mal nicht stellvertretend für das Gros der Menschheit. Da draußen sind nun auch jede Menge Kommentare, die uns Zensur und Eingriff in die Meinungsfreiheit vorwerfen. Und das ist Blödsinn. Blödsinn, über den nachzudenken lohnt. read on my dear »

Katzengold raus, #1

Ich hatte neulich angekündigt, mich zum anstehenden Umzug verkleinern zu wollen. Hier hat sich im Laufe der Jahre einfach so vieles angesammelt, dass mir zwei Möglichkeiten bleiben: Entweder raus mit oder in eine Vitrine. Und ich mag keine Vitrinen. Deshalb soll nun diverses Zeug rund um Games einen neuen Besitzer finden. Und der soll nicht irgendwer sein, sondern wer Gutes.

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und darauf bin ich fast ein bisschen stolz

Wie alle großen Themen haben wir es zunächst nicht wahrgenommen. Das ergibt sich ganz einfach aus dem Umstand, dass du nicht alles, das irgendwo von irgendwem als der heißeste Scheiß gejazzt wird, mittragen willst. Es knallen täglich dutzende Nachrichten darüber rein, was grade das nächste große Ding werden könnte und dein Job ist es irgendwo auch, zu filtrieren, rauszufinden, was es eben nicht wird, was es vielleicht werden könnte, was es definitiv wird. Pegida war erst einmal unter dem Radar. Wir hatten mit den Nachwehen von HoGeSa zu kämpfen, dem ekelhaften Umstand, dass sich polizeibekannte Gewalttäter anmaßen, unser Land gegen etwas zu verteidigen, dass gar nicht da ist – und selbst, wenn es das wäre, sie nicht in der Rolle wären, die Verteidiger zu mimen. Und dann, Ende des Jahres, war klar, dass Pegida groß wird. Nicht mehr ignoriert werden kann. Immerhin das haben sie geschafft. Alles andere geht nun vor die Hunde – und ich bin sehr froh drum.

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2014. Wir sind der beste schlechte Einfluss, den ihr haben könnt.

Die von mir über alle Maßen geschätzte Andrea Diener hat über 2013 etwas gesagt wie “Ich saß in vielen Flugzeugen und dachte oft: Wenn es den jetzt runter nimmt, dann ist es auch nicht schlimm” und das traf zu. 2013 war ein verdammtes Scheißjahr. Es ging schief, was nur schief laufen kann und ich hatte an allen möglichen Fronten zu kämpfen und dabei nicht nur Auseinandersetzungen auszutragen, die ich gewinnen konnte, sondern auch solche, bei denen von vorneherein klar war, dass da kein Sieg drin sein würde. Etwa, dass Gamesload enden würde. Wir haben es im Mai erfahren und damals war es erst einmal nur ein loses Gerücht, dann wurde es konkreter und spätestens zur Gamescom im August wusste ich, dass das meine letzte Gamescom sein sollte. Das hat sich bewahrheitet. Ende des Jahres war klar, dass der Laden verkauft wird und spätestens ab da war es ein dahinmäandern, ein zur Arbeit gehen ohne zu wissen, was das denn alles noch soll, wo es doch eh keinen Sinn mehr macht. Gib einem Typen Arbeit, in der er keinen Sinn sieht und er geht über kurz oder lang entweder dran zugrunde oder beschließt, nichts mehr drauf zu geben und nur noch zu funktionieren. Beides Modelle, nach denen ich nicht arbeiten kann. So endete das Jahr und was ich noch gut weiß ist, dass wir bei einem Kollegen Silvester feierten und es Raclette gab und ich eigentlich nur am SMS tippen war.

Denn da war noch etwas anderes. Und das sollte 2014 bestimmen, in jeder einzelnen Faser.
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oops I did it again.

Es war viel zu lange her, dass ich was schrieb, so wie ich es schreiben wollte – zumindest Games betreffend. Wie erwähnt habe ich nicht mehr viel mit dem Thema zu tun und dieses Jahr vielleicht grade mal 12 Spiele gespielt, die meisten davon nicht mal komplett. Eines war mir dennoch ein Anliegen. Eines, über das ich einfach schreiben musste. Warum, lest ihr bei Polyneux.

Zimmer 10

Es hat 17 Jahre gedauert, das aufzuschreiben. read on my dear »

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