random:notes

Am Tag, als ich aufhörte, mich für Videospiele zu interessieren.

Die Headline ist etwas irreführend, suggeriert sie doch, dass es einen bestimmten Zeitpunkt gab, an dem ich etwas gesagt haben könnte wie “Nee, nun nicht mehr. Aus!”, was ich beispielsweise bei Zigaretten in schöner Regelmäßigkeit wieder tue und es dann für einen Zeitraum zwischen sechs Monaten und eineinhalb Jahren sein lasse. Vielmehr hat es sich um einen Prozess gehandelt, der unbewusst vermulich zu Beginn des Jahres oder schon davor begonnen hat und mit einem kleinen, aber im Rückblick bedeutenden Ereginis gestern seinen Abschluss fand und sich am besten zusammenfassen lässt als: War schön, aber wir sind fertig miteinander. Verschiedene Faktoren hatten Einfluss darauf und ich möchte ein wenig in mich gehen und schauen, was genau dazu geführt hat.

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E3 2014: Pressekonferenzen-Auswärtsspiel

Gibt’s denn nun einen Sieger? Nein. Warum, das haben wir eingangs geklärt. Bestenfalls ein persönliches Fazit: Viele gute Spiele gesehen, die glücklicherweise nicht in der Masse von Fortsetzungen untergegangen sind. Lust auf einige davon bekommen.

Der Rest bei Krautgamer.

Spritzi!

Ich hatte absolut keine Lust auf gewöhnliches “Ist toll und besser als die Vorgänger, weil…”-Featureauflisten. Stattdessen ein Text ohne Nutzwert, dafür mit Fluchereien, Beleidigungen, Drohungen, Mütter-Dissen und Liebe! Mario Kart 8! In der WASD! Da!

30 Dinge, die du mit 30 tust und mit 20 noch nicht getan hast.

Da ich keine Lust auf einen “Blabla bin nun alt”-Beitrag habe, gestern aber dennoch die 30 übersprang (mist, doch nicht in den 20ern gestorben, Rockstar werden ist nun also nicht mehr drin) und etwas schreiben möchte, hier ein praktischer Guide für all jene, die’s noch vor sich haben. As simple as that: 30 Dinge, die mit 30 anders sind! read on my dear »

Videospiele, Zensur und populäre Irrtümer

Weil es ein mühseliges, ewig-gleiches Thema ist, ich heute mal wieder an einer ellenlangen Debatte bei Twitter (ja, man kann da immer noch nicht debattieren) beteiligt war und danach auch nichts klarer war: Dieser Beitrag widmet sich dem Thema “Games, Zensur und populäre Irrtümer” und hat den Sinn, dass Menschen, die in ähnlichen Debatten sind, künftig einfach drauf verweisen können. Deshalb versuche ich ausnahmsweise auch, so neutral wie möglich zu bleiben. Keine Kraftausdrücke, versprochen (Fingers crossed)!

Disclaimer: Anspruch auf juristische Korrektheit erhebe ich natürlich nicht. Ich hatte sechs Semester Medienrecht, ein Semester Öffentlichkeitsrecht, ein Semester EU-Recht und darüber hinaus lange genug Politikwissenschaft, um zu wissen, wie Gesetze entstehen, was sie “gültig” sein lässt und was man tun kann, um sich zu beschweren. Mehr aber auch nicht. Konstruktive, inhaltliche Kritik ist umso mehr willkommen, dieser Beitrag ist quasi “Work in Progress” und das permanent, spätere Erweiterung, Korrektur, etc. nicht ausgeschlossen.

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Trials Fusion

Fick dich, Trials! Fick dich! Das ist unfair! Festkrampfen am Controller und das Trials-obligatorische Herumreißen des Steuerungsgeräts, als ob das was auf dem Bildschirm ändern würde. Ach komm, das ist doch Scheiße hier, alles unfairer Dreck, wie soll ich denn diese Strecken mit weniger als fünf Fehlern in unter 1:40 Minuten packen? Ha, immerhin, der Joe hat’s auch nicht geschafft.

Der Rest bei Polyneux.

we. can. cool.

Liebe Studierende,

ich bin derzeit der glücklichste Mensch der Welt.  Und Sie sind Schuld dran. Ich stehe auf meinem Balkon, rauche eine und denke dabei nur daran, was Sie in den letzten Tagen und Wochen geschaffen haben. Und was für tolle Typen und Typinnen sie sind.

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einfach mal nicht nehmen

Das musste raus. Nicht weil ich besser bin oder war, sondern weil ich das System kenne, das Spielchen, die Strukturen, die daraus resultierenden Probleme. Und weil ich’s ändern will. Um unseretwillen, um die Glaubwürdigkeit von jedem einzelnen da draußen, der täglich versucht, nen guten Job zu machen. Ich habe diesen Text geschrieben, damit es meine Studis irgendwann vielleicht nicht mehr nötig haben, solche Texte zu schreiben.

re: re: Sieg Hain

Was immer sich an gerechtfertigter Empörung über das Format “Sieg Hain” sagen ließe, hat Rainer hier bereits besser zusammengefasst, als ich es könnte. Wie die Beteiligten reagiert haben und wer sich sonst noch nicht mit Ruhm bekleckert hat, liest man unter diesem Posting von Fabu. Dieser Beitrag ist mehr eine Ergänzung.

Seit rund einem Monat arbeite ich daran, 30 Studenten meines “alten” Studiengangs Online-Journalismus das Thema Schreiben über Games näher zu bringen. Ich versuche, den Kids zu erklären, dass ein anderer Journalismus möglich ist und wir keine Waschmaschinen besprechen, dass wir keine Wertungskästen brauchen, dass wir über Erlebnisse, die zwischen uns und dem Spiel stattfinden, berichten. Mag man NGJ nennen, mag man schlicht als veränderten Bedarf der Leser sehen, nämlich nach Texten, die es gedruckt nicht gibt, sondern die Blogs wie Polyneux, Shodannews und Superlevel zu liefern in der Lage sind. Wir machen das nicht mega-fancy, wir gehen keine akademischen Abhandlungen über das Ludische durch, es sind immer noch Studis einer FH, die irgendwann in Redaktionen landen werden und mein Job ist es, ihnen bis dahin einen anderen Blick auf die Dinge zu vermitteln; zu zeigen, dass verknöchterte Schreibe nicht das Ende der Fahnenstange ist. Wenn ich das bei nur einem der 30 schaffe, war es schon ein Erfolg. Dass viele von ihnen nicht zocken und keinerlei Erfahrung mit Games haben, sehe ich als Bereicherung. Sie sind quasi “unverbraucht”, unvoreingenommen.

Genau das ändert sich durch solche Formate. Sie sind in der Lage, das Bild, gegen das ich in jeder verdammten Sitzung antrete, locker weiterbestehen zu lassen: Schau mal, diese verdammten Freaks, diese Vollhonks, die keiner haben will. RTL 2.0. Kein “Gaming ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wir schreiben aus genau dieser heraus”, sondern “Spiele sind weiterhin Teil einer Masse tumber Kids, die seit Neuestem mehrhetlich auf Youtube anzutreffen sind, die solche Trailer auch noch wohlwollend aufnehmen, sich dran aufgeilen und alles andere als smart sind”. Kurz: Sowas bringt die Sache nicht weiter, sondern ist ein Rückschritt.

Sicher, man kann da nun rangehen und sagen “Scheiß drauf, ich schreib nicht noch drüber und biete denen so eine Plattform.” Wie infantil man in der hiesigen Spielebranche mit (berechtigter) Kritik  (oder meinetwegen auch nur Meinungsäußerung) umgeht, haben die vergangenen Tage schließlich eindrucksvoll illustriert (und das ist übrigens nicht erst seit gestern so): 2014 ist man noch nicht in der Lage, ein simples “Ich find euch scheiße” unkommentiert stehen zu lassen, sondern muss das ganz große Fass aufmachen. Schön, machen wir es auf. Ich werde nicht mein Maul halten und dererlei einfach stehenlassen, während ich jungen Menschen das genaue Gegenteil beizubringen versuche. Die Reichweite sei euch gegönnt, das ist nichts, ein Furz im Wind, ein verfehltes Vermarktungsmodell, dass darauf basiert, dass Masse automatisch gut sei. Die brauch ich nicht, die wird auch dieser Beitrag nicht bekommen. Der dient lediglich meinem eigenen Seelenheil: Ihr habt Scheiße fabriziert – und da draußen sind Leute, die das nicht unkommentiert stehenlassen, die es weiterhin anders machen werden. Euer Müll macht meine Bemühungen nicht kaputt – er verstärkt sie nur.

Blut geleckt

Lords of Shadow 2 soll daran nun anknüpfen und versucht dabei die Quadratur des Kreises: Es will nicht ganz das Alte sein, aber eben auch nicht völlig neu, sondern ein wenig von beidem. Damit könnten wir hier schon abbrechen und sagen, dass das ja nur danebengehen kann, aber im Großen und Ganzen ist es das leider nicht. Leider? Ja, leider.

Muss noch beendet werden, lag nun dank Dark Souls 2 doch länger rum als nötig. Ist nämlich nicht schlecht.

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