Kuriosum


15
10 2009

Bahnfahrt von Darmstadt nach Singen (Hotentwiel), Reservierung inklusive: 65 Euro (Bahncard 50)
Voraussitliche Spritkosten für die samstägliche Fahrt nach Basel (Carhartt-Outlet): 35 Euro
Kosten für die Fahrt vom Schloss zum Hauptbahnhof morgen: 0 Euro (Studiticket)
Am Telefon erfahren, dass Dad das Zimmer neu gestrichen hat (orange!) und gleich noch den Schrank dazu (rot!) und zudem ein 32-Zoll-HDTV drin steht: What the fuck?!

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15
10 2009

alles schön und gut, doch leider nicht in meinem Interesse

(”Fenster zum Hof”, Stieber Twins) Da in den letzten Tagen vermehrt Anfragen kamen, wie es denn an der Uni so laufe: Noch gar nicht. Naja, fast. Bislang war ja nur Einführungswoche und die endete bekannterweise mit einer Erkältung, die gerade am Abklingen ist (was ich ein wenig komisch finde, schließlich wird’s täglich kälter, selbst die Heizung läuft nun schon tagsüber). Eigentlich geht es ja erst diese Woche los, genauer gesagt heute. Sagt das Vorlesungsverzeichnis: 09:50 Uhr, Proseminar “Einführung in das politische System der BRD”. Danach Proseminar und Tutorium zur Orientierungsveranstaltung. Also halb neun raus (was ein ganz luxuriöser Zeitpunkt zum Aufstehen ist, konnte daher heute Nacht noch “Eine zu 85% wahre Geschichte” auslesen), zum Kaffeetrinken treffen und den Raum aufsuchen, der auf dem Plan vermerkt ist. Mit dem Ergebnis, plötzlich in einem Soziologie-Seminar zu sitzen. Aha. Tja, scheisse. Wobei, nun ist es eh zu spät, kein Notebook dabei mit dem man überprüfen könnte, wo die Veranstaltung, die eigentlich besucht werden sollte, stattdessen stattfindet (weil: Notebooks mitbringen zählt an der TU ganz offensichtlich als schwer uncool, was ich wiederum ok finde, schließlich waren ICQ und Co. nicht für mich während dem letzten Studium / der Aufmerksamkeit während der Veranstaltungen schwer abträglich). Also bei den Soziologen bleiben und darüber nachdenken, ob es vielleicht doch nicht so korrekt war, das vor sechs Jahren nicht weiter studiert zu haben (war es vermutlich). Interessanterweise könnte ich sogar bleiben, muss ja pro Semester noch eine facherübergreifende Veranstaltung her und die Leistungsanforderungen hier sind moderat bis schaffbar. Sollte drüber nachdenken.

Gegen 11:15 dann eine rauchen, kurz Frühstück holen und den nächsten Raum aufgesucht. Immerhin dieses Mal der richtige. Nur mit einem Problem: Die Veranstaltung findet erst in der nächsten Woche statt. Schön, scheisse again. Zwei Möglichkeiten: Noch einen halben Tag arbeiten gehen oder nach Hause fahren. Die Entscheidungsfindung benötigt etwas weniger als zwei Sekunden. Schließlich ist es hier warm, ich kann nochmal den Stundenplan überarbeiten, dabei herausfinden, dass die erste Veranstaltung des heutigen Tages tatsächlich stattfand, aber in einem anderen Raum. Und dass sämtliche weiteren Veranstaltungen erst ab nächster Woche stattfinden. Die Orientierungsveranstaltung ausgenommen, die gibt’s dann morgen, zusammen mit “Sprache und Kommunikation im Web 2.0″ (auch facherübergreifend, aber bei dem Titel war klar, dass ich da hin muss). Bis dahin bleib ich im Warmen und verbringe den Nachmittag anderweitig. Könnte das neue “Muse”-Album noch einige Male hören und mir überlegen, ob ich es mag. Oder weiter Led Zeppelin (vorrangig “III”). Tee machen und “Brütal Legend” spielen. Das eine oder andere erledigen. Gammeln. Irgendwas wird sich finden. Bislang lief es ja trotz Irrungen und Wirrungen ganz prima, kann nicht gerade sagen, dass ich (obschon arg verpeilt, was diese Sache mit dem Raum betrifft, zugegeben) unzufrieden wäre. Ganz im Gegenteil.

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7
10 2009

werter Unbekannter

Du hast da gestern abend was gefunden. Es hat in einem Kippenautomat gesteckt und wurde von einem betrunkenen Erstsemester vergessen. Entweder du warst ne verdammt smarte Sau und wusstest, dass du mit dem Teil nicht weit gekommen wärst, weil man für alles ne PIN braucht (Rewe angeblich ausgenommen) oder du warst selbst betrunken oder du hast dir gar keine Gedanken drüber gemacht, was du da eigentlich grade gefunden hast. Nicht “was”, sondern “wieviel”. Vielleicht - und ich glaube, so war das auch wirklich - warst du auch einfach nur ein ehrlicher, guter Mensch. Und du hast was echt Gutes getan, als du die Geldkarte einfach beim Tresen abgegeben hast, wo ich sie heute wieder in Empfang nehmen konnte. Alter oder Alte, solltest du nicht allzu breit gewesen sein und dir den Namen auf der Karte gemerkt haben und rein zufällig selbigen googlen (hätte ich aufgrund mir selbst nicht logisch erscheinender Gründe sicher getan) und hierauf stoßen: Du hast ein Bier gut. Ach was, einen ganzen Kasten. Und das nicht nur, weil du mein in letzter Zeit doch arg schwarz gefärbtes Weltbild nachhaltig ins wanken gebracht hast. Danke, wirklich.

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24
08 2009

supermarket sadness

reweshizzle

How come? So. Ach, Darmstadt-Eberstadt, drum mag ich es hier irgendwie doch arg gern leiden.

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8
07 2009

Pac-Man

pac_man_darmstadt

(credits for the title: rnzr)

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9
05 2009

Malefiz

Der Tag in Kurzform:

0900 raus. Damn me, wie übel. Es ist Samstag. Also nutzen wir den Tag halt mal, was soll’s.
1000 Küche ist sauber. Zimmer aufgeräumt. Mac immer noch aus.
1100 Einkaufen, Aldi. Endlich wieder Cookies im Haus. Und Worscht. Dazu alkoholfreie Getränke. Autos sind für Weicheier, der wahre Mann trägt seine Getränke am kleinen Finger nach Hause.
1200 Kaffee machen. Dann “Fallout 3″. Gar nicht mal derart simpel am Ende von “Broken Steel”. Schießereien ohne Ende und nice, neue Waffen.
1330 Der Abspann von “Broken Steel” läuft. Wieder was geschafft.
1400 Rumgammeln. Der Hase springt auf der Wiese umher, die Sonne scheint. Wird ja immer besser hier.
1500 Telefonieren mit dem Ed. High time for some Boomer-kickin’!
1600 Richtung City. Kaffee trinken. Über SMS freuen. Über vorüberziehende Menschen lachen, lästern, haten, was auch immer. Darmstadt ist schon eine verdammte Realsatire, denke ich, als ein Typ mit Cowboyhut, Billigsonnenbrille und einem dieser Western-Hemden vorbeiläuft. Das Hemd komplett geöffnet und darunter die nackte Brust. OMG.
1730 Dies und das einkaufen. Zahnpasta braucht der Mensch. Und Deo. Seit neuestem gar noch Zahnseide. Mensch, da will jemand den Originalzustand seiner Beißer wohl echt um jeden Preis erhalten. Nix mit live fast, die young heute. Dafür Burger. Und Kippen.
1830 Heimweg. An der Bahnhaltestelle mal wieder geschaut, was die Asis gegenüber so treiben. Herrlich, natürlich kracht’s mal wieder und zwei gehen aufeinander los. Höchste Zeit, störende Geräusche der Außenwelt mit dem iPod zu überblenden. Prodigy leisten da gute Dienste.
1845 Zu Hause. Bier her. Zum ersten Mal richtig viel Ruhe heute.
Seit 1900 Abendplanung. Schaut nach Regen aus. Zur Wahl steht dieses und jenes. Natürlich schon ein Fave gefunden. Nebenher zielloses Surfen. Muss ja auch nicht der ganze Tag sinnvoll verbracht werden. Glücklicherweise.

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25
03 2009

black cat done crossed my path

(”Bad Luck”, Social Distortion) Faszinierende Erkenntnis: Das mit dem Glück funktioniert ja doch. Und zwar gleich mehrfach. So schaut das aus:

Schneeregen heute morgen, bitterkalter Wind. Ist das hier Januar oder Ende März? Zahnschmerzen seit dem Wochenende. Heute dann endlich einen Termin beim Doc gemacht und sogar einen für 19:30 Uhr bekommen. Auf dem Heimweg rufe ich nochmal an, weil ich mir denke, dass vielleicht was frei wurde. Mehr als nein sagen können sie schließlich nicht. Et voila: Da hat wer abgesagt. Glück zum ersten. Weniger als 15 Minuten später sitze ich im Warteraum und hier schaut noch alles so aus wie letztes Jahr, als all die Kagge am dampfen war. Wie soll es anders sein: Ich lande natürlich beim selben Doc. Wir witzeln drüber, dass ich seit Juni nicht mehr aufgetaucht bin, ich erzähle, dass ich mittlerweile mein Diplom habe und im beruflichen Alltag angekommen bin. Natürlich gestehe ich meine Schuld über mangelnde Zahnhygiene noch ein, bevor er mir den Handspiegel hinhält und erklärt, dass das, was er da grade rausfummelt, Beläge sind. Höre ich nicht zum ersten Mal und mehr als drüber lachen kann ich leider nicht. Ok, Änderungen wären nötig und sobald der Vorsatz mal umgesetzt wird, klappt das auch einige Wochen. Mehr is leider nicht und deshalb fürchte ich, dass meine aktuellen Schmerzen mal wieder in eine Wurzelbehandlung münden. Dem ist aber nicht so. Glück zum zweiten. Eine kleine Zahnfleischentzündung, dazu mahnende, aber lächelnd ausgesprochene Worte. Wir reden noch ein wenig über dies und das und darüber, dass er die Praxis bald verlassen wird, um eine eigene zu gründen. Ich meine, dass es wichtig ist, was eigenes zu gründen, DIY und all das und wünsche beim Rausgehen viel Glück. Mist, ohne den Doc wird das nicht mehr so lustig wie früher, garantiert.

Glück zum dritten: Eine Minute nachdem ich die Praxis verlassen habe, bin ich bereits in der Bahn. Also nichts mit warten bei Mistwetter. Zu Hause Punkt sechs und eben nicht erst irgendwann halb neun oder später.

Im Briefkasten liegt mein neuer Presseausweis. Dieses Jahr grün statt blau, immer noch mit dem gleichen Bild. Damit wären die üblichen Vorzüge, die der Berufsstand neben all dem Stress, Kettenrauchertum und Deadlines mit sich bringt, gesichert. Neben dem Ausweis findet sich allerdings nocht ein Presseschild für den Wagen in dem Umschlag. Das hatte ich gar nicht bestellt (und soweit mir bekannt ist, kostet das extra), für welchen Wagen auch? Nun gut, geschenkter Gaul. Und Glück zum vierten.

Nun “The Pitt” geladen. Fehlt nur noch, dass es eben nicht so verbuggt ist, wie einzelne Berichte behaupten - das wäre dann für heute so viel Glück, dass es schon schwer verdächtig ist. Morgen wird sicher was ganz Schlimmes passieren, das muss sich ja schließlich wieder ausgleichen, schon klar. Käme ich grade prima mit klar, nach einem derartigen Tag.

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26
01 2009

unverhofft

Letzte Woche rief meine Schwester an und meinte, dass sie demnächst wohl einen Job als Filialleiterin bei einer größeren deutschen Supermarktkette hat. Da bekommt sie einen Firmenwagen, A3 oder vergleichbar. War aber alles noch nicht sicher. Gerade klingelt das Telefon, nun hat sie den Job sicher und damit auch den Firmenwagen. Ich derweil habe gerade ihr Auto geschenkt bekommen. What the f…?!

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16
01 2009

Büroklammerbasteleien

Großes Danke an den erstklassigen Support von Microsoft. Hab da heute abend mal angerufen, nachdem das alte Problem mit dem Laufwerk der 360 wirklich extrem genervt hat. Das schaut nämlich so aus: Sobald eine DVD im Laufwerk liegt, kann man selbiges ganz problemlos öffnen, sowohl über die Konsole als auch per Pad gibt es kein Problem. Liegt jedoch keine DVD im Laufwerk, will selbiges partout nicht aufgehen, warum auch immer. Ein Hardwarefehler kann es eigentlich nicht sein, schließlich klappt ja alles, sobald eine Scheibe in der Konsole ist. Zudem haben wir sie vor einigen Wochen erst auseinandergebaut und keinen Fehler gefunden - und der Aufbau des Laufwerk-Verschlusssytems ist wirklich nicht derart kompliziert. Also heute nochmal geduldig davorgesessen, dies und das probiert und kein Ergebnis erzielt. Bevor es dann zu roher Gewalt kommt, greift man eben zum Hörer.

Schließlich ist die Hotline kostenlos und damit schon mal der erste Pluspunkt gemacht - wer seinen Internetanschluss über einen Reseller bezieht und da mal wegen einer Frage bei deren 0900er-Hotlines angerufen hat, weiß, wie teuer und nervig zehn Minuten sein können. In weniger als zwei Minuten habe ich einen Menschen am anderen Ende der Leitung und der ist auch nur freundlich und vor allem mit der Materie vertraut. Ich auch, entsprechend angenehm gestaltet sich das alles. Selbst Witze darüber, dass Darmstadt nicht in Baden-Württemberg, sondern in Hessen liegt, sind drin. Nebenbei wird die 360 noch registriert, die Versionsnummer überprüft und wenige Minuten später ist das Problem dank einer Büroklammer gelöst. War zwar nicht die feine Art, das Laufwerk aufzumachen, aber nun funktioniert das wieder und wenn es das nächste Mal passiert, ist das Procedere bekannt. Die Lösung hätte es übrigens auch im Netz gegeben, das hatte ich davor schon gefunden, aber irgendwie war es ein wenig mißverständlich erklärt. Daher nur Gutes über die MS-Hotline, bin kurzzeitig schwer beeindruckt gewesen, dass es derartige Kompetenz noch gibt.

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1
08 2008

Statusupdate

Firmenfeier, gestern abend (ziemlich runtergekommene Location, nur so am Rande. Aber dann einen auf Styler machen. Jaja, Darmstadt, deine Clubs..). Bekommt der Kollege Mitbewohner, der noch nicht so lange dabei ist, gesagt, dass es ja völlig ok sei, über redaktionelles Geschehen zu bloggen, aber man doch bitte in den Tags nicht den Firmennamen erwähnen sollte. Vor etwa drei Jahren bekam ich mal etwas ähnliches gesagt, allerdings nicht bei einer Firmenfeier, sondern einem inoffiziellen Mitarbeitergespräch. Mein derzeitiger Chef war nicht smart genug, das Blog, welches seinerzeit noch über die FH-Server lief, zu finden, wer das also verpetzt hatte, war seinerzeit klar.

[Randgedanke: Man trifft ja schließlich immer auf frustrierte Zeitgenossen, die große Ressourcen darauf verwenden, ihre Umgebung zu dissen und mit allem unzufrieden zu sein. Schon nachvollziehbar, wenn man sich deren bisherigen Lebenslauf in Relation zum durchaus fortgeschrittenen Alter anschaut, irgendwann checkt man, dass sie eben auch schon kapiert haben, dass sie nun zu alt sind, um noch was zu reißen. Dass der Zug abgefahren ist, sie ein kleines Licht sind und es bleiben werden. So ein Unglück aber auch. Und drum wird man halt gehässig. Gegen alles, jeden und vor allem die unmittelbare Umgebung. Da wird dann halt alles der Feind, weil's im Leben keine Freud gibt. Happy Bauchspeicheldrüsenkrebs.]

Anyway, mir wurde seinerzeit nicht nahegelegt, den Firmennamen in den Tags nicht zu erwähnen. Mir wurde direkt und unmittelbar untersagt, weiter über derartiges zu bloggen. Hatte ich kein Problem mit. Aber interessant zu sehen, was sich in Sachen Firmendenken und Blogs mittlerweile getan hat. Was diese Liberalisierung genau bedingt, ist schwer zu sagen, letztlich sicher auch die zahlreichen, eher kindlich-hilflosen Blogversuche vieler Firmen selbst (schöne Grüße an die Autobauer aus dem Süden). Aber ich finde es gut, dass das nun etwas lockerer zugeht, das Blogs ganz offensichtlich Mainstream geworden sind und daher demnächst sicher meine Mom anruft und mich fragt, wie sie denn Twitter in ihre Sidebar integriert bekommt, ob es da ein Problem mit Wordpress 2.6 gäbe oder der Mist an der MySQL-Anbindung läge.

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