Aufreger


31
08 2010

verkehrte Welt

Vorhin am Dönerstand.

Brülläffchen steht da und brüllt, der Sarrazin habe doch Recht. Natürlich sei das so, nur hier in Deutschland, da traue sich keiner, das zu sagen.

Ich stehe da und bestelle einen Döner und zwei Halbliterflaschen Beck’s.

Brülläffchen brüllt, dass die SPD sich nun natürlich von dem distanzieren müsse, denn die SPD sei eine Partei der Dummen und die Dummen müssten nunmal denken, dass man mit so einem Sarrazin nix zu tun haben wolle. Dabei wisse man aber, dass dieses Buch von ihm schon stimme. Und natürlich sind die Medien verlogen, die zitieren ja nur zum Teil und völlig ohne Zusammenhang. Er dagegen traue sich zu sagen, was er denke, so Brülläffchen. Und damit sei er der einzige Anwalt in seinem Anwalts-Freundeskreis. Oha. Die anderen wären alle feige, klar. Und die Juden, die hätte der Sarrazin ja gelobt! Die sollen sich mal nicht so haben, wisse ja eh jeder, dass die hier in Deutschland viel Macht hätten. Soso.

Ich finde das interessant.

Nicht, dass es Brülläffchen gibt, die Sarrazin verteidigen. Mit solchen debattiere ich gar nicht erst. Die machen sich schon durch ihre ekelhafte Art Marke “Ich habe meine Meinung, die ist absolut und deine geht mir am Arsch vorbei” jede Chance, dass ich mich da einmischen könnte, zunichte. Denn: Wie einer auftritt, ist für mich sehr bedeutend. Und so einer hat - wie viele andere auch - gar nicht verdient, dass ich mich darauf einlasse, mit ihm zu debattieren. Das würde seinem Auftreten einen Wert geben, den es schlicht nicht hat. Und das muss man diesen Leuten immer und immer wieder zeigen, die müssen ohne Unterlass merken, dass man sie gar nicht wahrnimmt, so sehr sind sie unter dem eigenen Niveau mit ihrer ekelhaften Art.

Aber gut, das finde ich ja auch nicht interessant.

Was ich interessant finde, ist, dass der Brüllaffe Türke ist.

Im Weggehen denke ich noch: Chapeau, Sarrazin. Denn nur die dümmsten Schweine suchen sich ihre Metzger selbst. Und wenn das Buch nun dazu führt, dass der Bildungselite-Türke auf den Dönermann-Türken einbrüllt und ihm weismachen will, der Sarrazin hätte mit seinem dunkelbraunen Schwachsinn Recht, dann hat es Formen angenommen, wo ich wirklich Angst bekomme.

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28
07 2010

was ich hass ist der Verkauf von falschen Images

(”Fenster zum Hof”, Stieber Twins) Eigentlich habe ich hier alles geschrieben, was mir zu “Limbo” eingefallen ist. Fast. Eine Sache ist da noch, die den Rahmen des Reviews zwar gesprengt hätte, aber trotzdem nicht ungeschrieben bleiben sollte.

Es ist zu erwarten, dass die Medien, die ansonsten nicht sehr viel mit dem Thema Videospiele zu tun haben, nun wieder kommen und “Limbo” abfeiern werden. Als Kunst. Als ganz große Kunst vielleicht sogar. Sie werden unglaublich viel reinstecken an Interpretationen, sie werden alle Naselang einen Querverweis, eine Anspielung oder auch eine Referenz auf dieses oder jenes finden. Das passiert von Zeit zu Zeit, wenn man aus einem Thema etwas herausdestillieren kann, das es für den Mainstream interessant macht. Oder anders gesagt: Für Mainstreammedien interessant macht. Denn die brauchen nun mal Themen, die geklickt werden, also muss ein Dreh her, da müssen Buzzwords rein und dann ganz laut brüllen: “Schaut alle her, wir haben hier voll das Thema!” Und den finden sie bei “Limbo” natürlich ganz schnell: Es ist minimalistisch, es ist düster, brutal, außergewöhnlich in vielerlei Hinsicht. Da kann man sich dann schnell was zusammenschreiben über dieses dänische Game, das in der Lage ist, die Grenzen von Kunst und Spiel zu verwischen und blablabla.

Da nun kommt der Part, der mich nervt. “Die Grenzen zwischen Kunst und Spiel verwischen” - genau diesen Dreh wird man nun schließlich wieder allernorts lesen (nicht anders war es bei “Beyond Good & Evil”, “Shadow of the Colossus”, “Braid” oder jüngst “Red Dead Redemption”). Ich frage mich dann wieder einmal: Welche Grenzen? Ich habe bislang keine gesehen. Ist nicht vielmehr jedes Spiel Kunst? Schließlich stecken jedes Mal eine Menge Menschen dahinter, die sich um die visuelle Inszenierung, den Sound, Gameplay, Feintuning und eine Story bemühen. Aber das reicht scheinbar nicht, um es mit dem Prädikat “Kunst” zu adeln. Warum eigentlich? Weil ein “Modern Warfare 2″ sich nur punktuell von “Modern Warfare 1″ unterscheidet, beide einem “Battlefield” nicht unähnlich sind und über allem sowas wie “Goldeneye” schwebt, das vor 13 Jahren schon nix anderes gemacht hat als Shooter heute? Vielleicht.

Vielleicht aber auch nur, weil man Games immer noch nicht versteht und stattdessen nur abfischt, was ganz weit oben treibt im Teich der Nachrichtenwerte dahindümpelt und sich leicht greifen lässt. Muss man sich nicht weiter mit dem Medium befassen und kann zum nächsten Artikel weiterziehen. Wäre ja auch zu schön, wenn man da nun noch tiefer graben müsste, etwa um herauszufinden, dass es außer “Limbo” auch andere Games gibt, deren Handlung packend ist, deren Rätsel komplex sind und deren Atmosphäre düster as fuck. Aber nein, das würde Zeit kosten. Und Arbeit. Kopieren und Einfügen sind dagegen so viel einfacher. Es gibt Tage, da kotzt mich einfach nur an, was aus dem Beruf, den ich einmal studiert habe, mittlerweile geworden ist.

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7
07 2010

und sagen zum Abschied leise Scheisse

(”Gewinnen kann jeder”, Nordend Antistars) Ich schäme mich für dieses Land. Nicht, weil elf Sportler, deren Pass das gleiche Logo wie meiner trägt, gegen ein anderes Land verloren haben, sondern weil nicht einmal zwei Meter links von mir entfernt Spacken saßen, die danach mit Bierbechern auf die Spanier, die etwa zwei Meter rechts von mir Platz genommen hatten, werfen mussten. Und dann noch hingehen und “Hurensöhne” brüllen. Solchen verdammten Wichsern gehört die Fresse poliert, bis sie ihre Zähne fressen und die nächsten drei Wochen bestenfalls noch ein “Feiffe” rausgepfiffen kriegen. Mehr ist da nicht zu sagen.

Wobei, doch: Die Spanier waren wirklich angenehme Zeitgenossen. Solche, die nicht vergessen haben, dass es neben einer Kultur des Gewinnens auch eine des Verlierens geben sollte. Das ist was, das hierzulande halt auch 2010 noch nicht angekommen ist.

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31
05 2010

you feel like a lie

(”All I Want”, The Offspring) 17:20 Uhr, Elektroschrottgroßhandel eins. Für 54,99 Euro liegt es da, “Red Dead Redemption” und ich denke “Hmm, hieß es Freitag nicht, die hätten es für 49,99?” aber gut, fünf Euro, gleicher Preis wie Amazon. Dann sehe ich, dass es 64,99 kostet und denke mir nur “Nee, also sorry, aber dafür gibt’s dann im Web die Special Edition. Fuck off”.

17:30 Uhr, insolvente Kette. Spiel ist nicht da. Vermutlich besser.

17:35 Uhr, Fachgeschäft, das nicht gerade für faire Preise bekannt ist. 64,99 Euro. Leckt mich einfach.

Rückblick, Donnerstag letzte Woche, Heathrow Terminal 1. Hier ist es für 34,01 Pfund zu haben und ich könnte rumbrüllen vor Wut, weil nur noch PS3-Versionen im Regal zu finden sind, die Xbox 360-Version dagegen ausverkauft ist.

Wie kommt es eigentlich, dass Games hierzulande so verdammt teuer sind, frage ich mich. Und weil ich keine Antwort darauf weiß, frage ich Google. Google weiß nicht allzu viel, außer einigen Forenbeiträgen. Aus denen ist zu entnehmen, dass die Mehrwertssteuer dort zwar nicht so hoch ist wie hier, aber der Unterschied einen Preisunterschied von 30 Euro nicht rechtfertigt. Und 30 sind ja noch harmlos, da muss nur mal wieder eine ordentliche Schwankung in der Währung drin sein und schnell sind wir bei einer Ersparnis jenseits der 50-Prozent-Grenze. Also, die Sache mit der Steuer zieht nicht.

Lokalisierung? Ja, die gilt für Österreich und die Schweiz auch. Und dort finden sich auch ähnliche Spielepreise. Das solls schon gewesen sein? Ich frag mich, was Synchronsprecher in dem Fall verdienen müssen und überlege, den Beruf zu wechseln. Nein, das kann’s nicht sein, nicht bei den Absatzzahlen, die Games hierzulande machen.

Überhaupt, Zahlen. Nehmen wir mal den AAA-Titel “Read Dead Redemption” und nehmen wir an, die Herstellungskosten haben tatsächlich 100 Millionen US-Dollar betragen. Nehmen wir das Mittel des günstigen UK-Preises und des teuren Deutschland-Preises und damit 50 Euro. Verkauft sich das Game also zwei Millionen Mal, sind die kosten wieder drin, man macht fortan Gewinn. Zwei Millionen mag erst mal gigantisch wirken. Und dann kommt “Halo: ODST”, das binnen eines Monats 1,5 Millionen Mal über die Ladentheken geht - allein in den USA. Von “Modern Warfare 2″ gar nicht erst angefangen, das ging am ersten Tag weltweit rund sieben Millionen Mal weg. Und die Liste derartiger Games ist lange, also kurzgesagt: Die Produktionskosten sind schnell wieder drin (gleiches gilt auch für einen nicht-AAA-Titel, hier ist zwar der Preis niedriger, dafür auch die Produktionskosten).

Nun liegt die Vermutung nahe, dass es sich mit der Gamesindustrie mittlerweile verhält wie mit der Musikindustrie: neun von zehn Veröffentlichungen machen miese, eine räumt fett ab und holt alles raus. Schön. Was, wenn mir die neun Veröffentlichungen am Arsch vorbeigehen und ich nur die zehnte will? Ich zahle kummuliert für alle. Sechzig oder siebzig Euro. Schön, könnte man sagen, früher waren Games auch teuer. Stimmt sogar, teilweise. N64-Titel waren meist im Bereich 100 bis 120 DM, weil Nintendo eine restriktive Preispolitik über die Cartridges treiben konnte. PS-One-Games waren billiger. Und PC-Games lagen auch nicht wie heute bei (umgerechnet, durchschnittliche Inflation inklusive) 90 DM.

Und damit ist das ja noch gar nicht zu Ende: Wenn dann bereits zum Releasetag der erste DLC angekündigt wird, fehlt mir das Verständnis vollends. Denn in dem Fall (oder auch bei einer Ankündigung zwei bis vier Wochen später) war der zusätzliche Content schon zum Zeitpunkt der Fertigstellung garantiert genauso fertig und musste nur aus der Schublade geholt werden. Kostenpunkt: Zwischen zehn und zwanzig Euro. Konkret: “Fallout 3″ plus alle fünf Add-Ons liegt damit bei 110 Euro, “GTA 4″ mit beiden beim gleichen Preis. Wenn man sofort zuschlägt. Und die Hersteller wissen sehr wohl, dass vor allem Kids, die die Games für ihre Schulhofkredibilität brauchen, zu den ersten Käufern gehören. Der Frage, woher die eigentlich die Kohle haben, widmen wir uns besser gar nicht (davon abgesehen, dass in einem Land, in dem der Jugendschutz funktionieren würde, Kids gar nicht die Möglichkeit hätten, “Fallout 3″ oder “GTA 4″ zu erwerben).

Woher nehme ich die Kohle? Nun, heute habe ich sie nicht ausgegeben. Ich hätte sie, das wäre nicht das Problem. Aber es kotzt mich an und ich sehe es nicht ein. Was tun? Warten. In einigen Monaten liegt es für deutlich weniger Geld rum. Und laut aktuellen Berechnungen bin ich drei bis vier Mal im Jahr in London, da wird’s schon irgendwann mal günstig zu haben sein. Ich kann warten, auch wenn’s grade nervig ist, einfach weil es viele Freunde spielen und empfehlen - und das natürlich auch ein Verkaufsmechanismus ist, der noch immer am besten funktioniert (fettes PR-Budget und awarenessgeile Klicknutten, die keine Ahnung vom Web 2.0 haben, sind da ein Dreck gegen).

Alternative: Konsole modden lassen (80 Euro), Rapidshare Jahresaccount (60 Euro), 20er Spindel DVD-Rohlinge (irgendwas Euro). Und drüber ärgern, dass Xbox Live nicht mehr möglich ist, dafür aber die Möglichkeit haben, jeden Titel erst mal ausgiebig zu testen (und zumindest in der Theorie bei Gefallen dann doch noch zu kaufen). Nein, definitiv nicht meins, auch wenn ich einsehe, dass es Gründe geben mag (was beispielsweise Ubisoft und EA in den letzten Wochen in Sachen DRM tun, spielt jedem Raubkopierer geradezu in die Hände, während es jeden ehrlichen Kunden in die Fresse tritt). Kurz: Keine große Alternative, Kulturflatrate ausgenommen, sollte das wirklich je umgesetzt werden. Wäre ich ein Spielehersteller, der regelmäßig Titel auf den deutschen Markt wirft und Preise dafür verlangt, die jeden britischen und amerikanischen Käufer vor Lachen unter den Tisch rollen lassen, würde ich vieles dafür tun, dass es nicht so kommt und ich weiterhin eifrig kassieren kann und alle, die nicht zahlen wollen, als Kriminelle aburteile.

Was aber, wenn mal nicht mehr alle zahlen wollen? Das geht schließlich auch ohne Kulturflatrate. Einfach mal ein Game nicht kaufen, sich danach nicht über den hohen Preis ärgern, nicht darüber, dass zwei Tage später nochmal ein Zehner für den DLC fällig ist und drei Wochen drauf gleich nochmal. Einfach drauf geschissen. Macht es einer, interessiert es keinen. Reichts dagegen mal vielen, wird man sehen, was man davon hatte. Das ist der Part, auf den ich mich freue. Das wird der Tag sein, an dem man gezwungen ist, einzusehen, dass es Dinge gibt, die man nicht ewig treiben kann ohne das auffällt, dass hier was ganz gewaltig schief läuft (ähnliches steht SEO noch bevor, da wird das noch schöner, weil’s da nicht nur Firmen, sondern auch eine lange Reihe selbsternannter Onlinesuperheroes erwischen wird, die außer nem weit aufgerissenen Maul wenig zu bieten haben). Bis dahin kann ich warten. Und “Red Dead Redemption” dann mitnehmen, wenn es zu einem Preis herumliegt, den ich für mich als vertretbar erachte und bei dem ich mich als Kunde nicht fühle, als würde ich nicht nur den Arsch hinhalten, sondern noch dazu auffordern, mich in selbigen zu ficken.

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5
05 2010

statt SEO

broiler

Der Broiler ist zwar schon gestern verdrückt worden, aber das ist die Headline auch, zumindest, was meine gedankliche Auseinandersetzung mit der Thematik anbelangt. Dennoch: es nervt. So dermaßen, dass ein Punkt erreicht ist, an dem es Zeit wird, das zu tun, was immer getan wird, wenn etwas auf den Sack geht und verarbeitet werden muss: bloggen. Dafür ist das hier da, dafür wird das hier genutzt. In Gedanken ist der Text über etwas, das sich an was ranmacht wie Fliegen an die Scheisse, schon so gut wie fertig und bei ein paar Zeilen wird das sicher nicht bleiben. Aber gut, dann wird es raus sein, weg sein und vermutlich wird’s kaum einer Hurensuchmaschine weiter auffallen, da hier ja konsequent nicht SEO-optimiert wird. Komisch, wie kommt es nur, dass ich dennoch Leser habe?

Die Antwort darauf und eine sicher nicht neutrale, dafür aber immerhin glaubwürdige Auseinandersetzung mit etwas, das in einigen Jahren überholt sein wird und im großen Keller aller Netzirrtümer vor sich hinverrotten, demnächst.

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21
04 2010

a proposition

Es sollte ein Blog geben, dass sich nur mit besonders schlechten Blogs oder Blogbeiträgen befasst. So dem unreflektierten, einfach mal dahingeschissenen Dünnfug, den der Verfasser dann noch allen Ernstes als Meinung verscherbeln will und denkt, die paar Zeilen, die er um seinen Haufen Kot getextet hätte, wären Argumente. So Beiträge, wo man merkt, dass gar keine Debatte gesucht wird, sondern einfach nur in den leeren Raum gebrüllt. Die dann verlinken und einige Zeilen dazu texten, also richtig schön aufzeigen, wo da draußen die Gosse ist, wie Dummheit aussieht und wie naiv/dämlich/dumm/verblendet/verblödet man an manche Dinge herangehen kann. Das ganze halt so, dass der Betroffene zwar getroffen ist, aber keine Gelegenheit hat, zurückzuballern. Denn: Mit sowas darf man sich weiter gar nicht einlassen, da muss auch keine Debatte gesucht werden, hier gibt’s offensichtliche Kriterien und die werden angewandt und basta. Aufregen, ja. Diskurs suchen: fuck you.

Wäre sofort dabei. Noch einen anti-”gefällt mir”-Button, damit man auch die Shitlist der most-deppert-Beiträge hat und den Dreck schön chartlike anordnen kann. Aber gut. So bleibt’s bei nem Kopfschütteln und der Gewissheit, (zumindest hier) gar nicht so viel bloggen zu können, wie es Scheisse gibt, die anti-verlinkenswert wäre, wo man wirklich Empfehlungen für’s Meiden aussprechen muss, wenn da noch ein paar Hirnzellen beim mündigen Leser am Funktionieren sind. Ich brauch jetzt neue Kippen.

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28
01 2010

all die Lügen die du hörst, die sind alle wahr

(”Weißes Licht”, Broilers) Die einzige gute Nachricht heute besteht darin, dass “Metro 2033″ am 16. März und damit in den Semesterferien liegend erscheinen wird. Die limitierte Edition gibt’s für vergleichsweise wenig Geld hier schon jetzt im Pre-Order.

Würde ich nun weiter schreiben, hätten wir hier binnen zehn Minuten einen Rundumschlag, der zwar dringend nötig wäre, aber hier gerde keinen Platz finden darf. Nicht, weil ich Angst vor den Reaktionen derer hätte, die nun aufgrund ihres Verhaltens der letzten Tage über völlig zurecht eine längst überfällige Ladung Diss abbekämen, sich hier völlig zurecht angesprochen fühlen würden und nicht checken, dass ich dabei gar nicht den Bedarf hab, einen Diskurs über menschliches Fehlverhalten zu eröffnen, sondern ein einfaches “Fresse halten” auch mal hingenommen werden sollte. Oder jenen, die mitverantwortlich daran sind, dass vorhin zum ersten Mal ein Proseminar vorzeitig beendet wurde, weil der Leiter keine Lust mehr auf eine derart desinteressierte Scheisse hatte - und ich mich nun frage, ob es mit diesem Studium schon so anfängt, wie es mit dem letzten aufgehört hat: Leuten, die denken, es würde schon reichen, das Minimum zu tun, man wird ihnen den Schein schließlich so oder so in den Arsch schieben. Oder Maklern, die nicht mal den Anstand besitzen, anzurufen und “Sry, wurde nix” zu sagen, ebenso wie Leute, die lediglich in den Hörer sagen “Die Wohnung ist weg” und dann auflegen. Es gäbe so herrlich viel abzukotzen grade, so viel aufgestaute Wut und überfällige Ausbrüche selbiger.

Nicht jetzt, nicht so. Zu eindimensional. Viel schlauer ist es, Pläne zu schmieden. Und die sind in Arbeit, und darauf wird die Energie verwendet. All die Scheisse da draußen bekommt man in einem Leben ohnehin nicht weggeschaufelt, stattdessen macht es mehr Sinn, sich auf sich selbst und die eigene Zukunft zu fokussieren, anstatt zu versuchen, Dinge zu ändern, die es entweder eh nicht zu ändern gilt oder die es schlicht und ergreifend nicht wert sind. Manche straft man am Besten mit Ignoranz, das hat noch immer am Besten funktioniert. Und damit Ende der Durchsage.

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15
12 2009

sichten, gewichten, bebildern, verrecken

Kann man das so stehen lassen? Man könnte. Ein wenig was zu lachen bei diesem kalten Wetter. Nein, das ist zu gut. Das muss geteilt werden. Here we go:

Berauscht von den Möglichkeiten des weltweiten Webs vergaß man das Naheliegende, nämlich Geld zu verdienen.

So, hat man das wirklich? Wie kommt es dann, dass die Konkurrenten schon vor drei Jahren schwarze Zahlen geschrieben haben? Kann es sein, dass nur manche vergessen haben, ans Geld zu denken? Oder überhaupt nicht daran gedacht haben, ans Geld zu denken? Oder verdammt einfach: Überhaupt nicht gedacht haben, sondern nur gemacht?

Mit der ersten Krise gingen dann viele Internetfirmen pleite; Nachrichtenportale hielten sich nur, weil Verlage die Gewinne aus ihrem (Print-)Geschäft investierten.

Interessant. Nun möge mir bitte jemand erklären, was ein New-Economy-Startup mit dem Online-Angebot einer Zeitung / Zeitschrift gemein hat. Oder, von welchen “Gewinnen der Verlage” hier die Rede sein soll, wo Abozahlen (beispielsweise Spiele-Zeitschriften) schon seit Jahren extremst rückläufig sind und sich Verlage mehrheitlich mit neuen Angeboten (etwa DVD- oder Bücher-Serien) erst mal neue Gewinnbereiche schaffen mussten, um den Verlust vom Print zu kompensieren.

Denn Qualitätsjournalismus ist per se eben nicht kostenlos, sondern kostenintensiv. Wer Qualitätsjournalismus zum Nulltarif will, will keinen Qualitätsjournalismus. Jede Redaktion stellt etliche Arbeitskräfte für das Sichten, Gewichten, Bebildern und Schreiben von Nachrichten, für das Recherchieren von Geschichten, das Verfassen von Kommentaren, die investigative Reportage.

Ganz ruhig bleiben jetzt. Wirken lassen. Nicht gleich losprusten. Einfach mal die drei Top-platzierten Beiträge unter “Politik / Deutschland” anschauen, darunter ein DPA- oder AFP-Kürzel finden und dann nochmal vom Qualitätsjournalismus reden (nein nein, Copy / Paste gibt es hier ganz sicher nicht). Vom kostenintensiven Qualitätsjournalismus, dem Sichten und Bewerten und kopieren und einfügen von Pressemitteilungen. Der Recherche! Genau. Besser nicht dran denken, wie noch ein Absatz zuvor etwas von “Branchenkrise” zu lesen war - dieser Logik nach müsste das “Abendblatt” kurz vor dem absoluten Ruin stehen. Ist doch Krise und man hat doch so viel Geld für Recherche, Sichten, Bewerten etc pp gebraucht. Ach, eine Frage noch: Wenn das mit der Qualität, die kosten soll, denn stimmt: Wie kommt’s, dass ein Blatt wie die “NYT” schon 2007 ein Archiv mit dem Inhalt von 92 Jahren - dem kompletten Inhalt, wohlgemerkt - völlig kostenlos angeboten hat? Kann nur eins bedeuten: Die müssen Pleite sein. Oder 92 Jahre lang keinen Qualitätsjournalismus gemacht haben.

Trotz aller Twitterei und Bloggerei bedarf es einer Instanz, die prüfen und nachprüfen muss, die den Schein mit der Realität, die Plattitüde mit den Fakten, die Inszenierung mit der Wirklichkeit, das Schrille mit dem Relevanten abgleicht.

Genau. Nun haben wir es wieder. Die Blogger, diese Nixkönner. Kein Vergleich zum Journalisten! Der kann prüfen und nachprüfen, das bekommen diese Webfuzzis halt nicht hin. Komischerweise schaffen sie es dennoch zu einiger Popularität und graben dem seriösen “Abendblatt”-Mann damit das Wasser ab. Sind ja auch mitschuld am Untergang der Branche, am Verfall des Qualitätsjournalismus und überhaupt - wie blöd will man eigentlich kaschieren, dass man Blogs einfach nicht versteht, das Potential nicht erkannt hat und mit bloßem “die sind die Bösen!” keinen Blumentopf gewinnen wird? Scheinbar sehr blöd. Schon lustig, dass man mit dem “HSV-Blog” komischerweise ein offenbar ganz gut gehendes Angebot im Portfolio hat. Aber das wird sicher nicht von einem Journalisten betrieben.

Qualität hat ihren Preis; was nichts kostet, ist auch nichts wert.

Wollen wir das kommentieren? Müssen wir das noch kommentieren? Ich würde diesen Satz wirklich als Musterbeispiel für künftige Journalisten-Schulungen zum Thema “So geht’s im Web - nicht!” empfehlen. Das drückt diese Deutsche Stock-im-Arsch-Mentalität so wunderbar aus, das es nicht besser geht. Nee, das lassen wir jetzt mal so stehen.

Ist es zu viel verlangt, in Zeiten, wo aufgeschäumter Kaffee im Pappbecher drei Euro kostet oder das Telefonvoting für sinnbefreite Casting-Shows mindestens 50 Cent, für das Produkt Qualitätsjournalismus knapp 30 Cent am Tag zu bezahlen?

Ich würde zunächst raten, den Coffeeshop zu wechseln. Oder mal einen Gang ins Kaffeehaus zu wagen (hier findet sich ein wunderbarer Beitrag zu deren Geschichte, aber leider kostet der nix, also kann er nix wert sein, zu schade aber auch..). Telefonvoting? Da hat jemand aber ein komisches Bild von seiner Leserschaft. Gut, die Frage stellt sich nun freilich, ob Jogginhosentragende Castingshow-Votinganrufer bereit sind, 30 Cent zu löhnen für eine Zeitung im Netz. Das hätte man sich schon mal überlegen können. Oder neue Zielgruppen suchen. Aber gut, das wäre sicher zu viel verlangt, bei diesen Kaffeepreisen braucht das Recherchieren, Bewerten, etc pp sicher einiges an Zeit der hart arbeitenden Qualitätsjournalisten.

Aber was ist mit einem Bürgerbegehren in Alsterdorf, einem Umweltskandal in Billbrook oder einem umstrittenen Bauprojekt in Cranz? Welche Stimme im Netz ist in der Lage, objektiv Information zu sammeln, zu gewichten und bei Streitpunkten beide Seiten zu Wort kommen zu lassen? PR-Seiten, Blogs oder öffentliche Verlautbarungen können diesen Anspruch nicht erfüllen – und sollten es nicht.

Da haben wir es wieder. Die Blogger, diese Brut von Amateuren. Denen gehört mindestens das Maul verboten oder gleich auf selbiges gehauen. Schließlich - das wird weiter oben im Absatz erwähnt - hat man ja den Posten der vierten Gewalt besetzt. Da ist jetzt kein Platz mehr, hier sind schon wir, geh mal weg da, du schmieriger Blogger, du kannst das nicht, überlass das den Profis.

Zudem benötigen die Bürger verlässliche wie verletzliche Leitmedien, die das Geschehen bündeln und aus dem Meer von Informationen als Inseln der Relevanz herausragen.

Siehe “DPA- / AFP-Meldungen selektieren leicht gemacht. Ein Lehrgang für Praktikanten in drei Stunden”.

Vielleicht ist es aussichtslos. Vielleicht ist es selbstmörderisch. Vielleicht ist es auch unverschämt.

Selbstkritik! Leider keine ernst gemeinte. Sonst könnte man vielleicht noch miteinander reden. So jedoch bleibt nur, viel Spaß beim Bewerten, Selektieren, Auswerten und so weiter zu wünschen, darin ist man ja Profi, die anderen nicht und drum koscht’s nun - ohne dran zu denken, dass das zahlungsunwillige Klickvieh in wenigen Wochen weitergezogen sein wird. Die nächste Qualitätsjournalisten-Wiese wartet schon auf’s abgegrast werden.

Ach übrigens: Das “Abendblatt” gibt’s auch weiterhin für lau. Qualität und so.

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3
12 2009

and I don’t want your love, and I don’t need your respect

(”Ain’t like you (wasted youth II)”, Blood for Blood) Von Zeit zu Zeit erfreut es mich doch arg, wenn ich sehe, dass mein Geist nicht nur eingiermaßen scharf geblieben ist, sondern auch noch gut zugestochen werden kann. Etwa, wenn ein Proseminar in einem Studienfach namens Politikwissenschaften dazu genutzt werden soll, über Bildungspolitik und deren aktuelle Probleme zu debattieren und einer der Anwesenden, der es ohnehin nie auf die Freundesliste schaffen wird, anfängt zu argumentieren, dass die Schlossbesetzung scheisse sei, das hier ohnehin nicht der Ort für eine Debatte und gefälligst der Unterricht in regulärer Form stattzufinden habe. Besser noch: Dass man sich ja - wie er - in Bildungsausschüssen von Parteien engagieren könne, aber halt hier nicht. Gut, das vor anwesenden Vertretern der Streikbewegung zu bringen, zeigt schon einiges an Arroganz und / oder Blödheit. Aber gut, bevor die ihm mit ihren Statements die Eier abgerissen hätten, war da noch meine Meldung. Es ist natürlich einerseits schade, dass man Menschen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben und damit juristisch betrachtet mündig sind, noch erklären muss, dass die Uni kein Ort ist, an dem nur stur gelernt wird, sondern es auch darum geht, eigene Gedanken zu entwickeln, so etwas wie eine Persönlichkeit auf- und auszubauen und als kritischer Zeitgenosse in die Welt entlassen zu werden. Aber well…

Wenn es einer auf die unbequeme Tour erklärt haben will, übernehme ich diese Aufgabe gerne. Dabei muss auch nicht an die gute Kinderstube oder die Wortwahl gedacht werden, denn hier ist mit vorsichtigem Anklopfen ohnehin nix mehr zu holen. Hier muss mit dem Vorschlaghammer reingegangen werden, sonst ändert sich gar nix. Schön zu sehen, dass das noch klappt und verbales Fressepolieren eine Kernkompetenz geblieben ist. Das, was im letzten Studium eben nicht an Kontroverse stattfand, sondern in Lästereien beim abendlichen Bier ertränkt wurde, findet nun halt statt, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Und dabei geht’s nicht um Punktesiege (die nun ohnehin schon mehrfach errungen wurden), sondern darum, den anderen auf die Bretter zu schicken. Fast unnötig zu erwähnen, dass die Vertreter der Streikbewegung gleiche Ansichten hatten und auch der Dozent klargemacht hat, dass die heutige Veranstaltung dazu genutzt wird, um über aktuelle Probleme zu debattieren. Selbige Debatte lief erstaunlich gut, auch die anschließende Unterhaltung bei Worscht und Glühwein. Gehört das zu einem Studium? Unbedingt. Wer stattdessen meint, seine parteipolitische Dünnbrettbohrerei habe hier alleinigen Geltungsanspruch und auch entsprechend auftritt, kann natürlich jederzeit weiterhin den Ärger bekommen, den er haben will. Mit dem größten Vergnügen sogar.

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6
11 2009

Gewalt, Lügen, Activision

“Man sollte den Publisher ob seiner Lügerei nicht nur abstrafen, sondern öffentlich in Verruf bringen!”
Ed

Warum nicht? Dafür haben wir Blogs.

In aller Kürze: Activision hat die deutsche Version von “Call of Duty: Modern Warfare 2″ überarbeitet. Nicht geschnitten (zum Unterschied beider Begriffe kommen wir noch). Das ist - gemessen an der Ankündigung, das Spiel werde hierzulande ohne Kürzungen erscheinen - eine Kundentäuschung und hätte ich den Titel in Deutschland vorbestellt, würde ich mich ziemlich verarscht fühlen. Weshalb hat man derartige Lügen nötig? Der Titel wird der Umsatzhit des Jahres, allein bis Ende 2009 sollen 10 bis 12 Millionen Exemplare über die Ladentheken gehen. Hat man es angesichts solcher Aussichten noch nötig, mit Falschinformationen Kunden zu täuschen? Da geht jemand ganz schön leichtfertig mit seinem guten Ruf um. Aber gut.

Kommen wir zu dem Part, der in der deutschen Version anders ist. Es verwundert mich ehrlich gesagt wenig, dass es sich um die Flughafen-Szene handelt. Darin hat der Spieler, der undercover in eine Terrororganisation eingeschleust wird und mit dieser auf dem Flughafen einen Anschlag verübt, die Möglichkeit, Zivilisten zu erschießen. Nachdem ich den geleakten Clip das erste mal gesehen hatte, hab ich mich eigentlich nur eins gefragt: Braucht’s das denn wirklich? Das wäre für mich ein Grund gewesen, den Titel zu indizieren oder zumindest ernsthaft an der Unabhängigkeit der ansonsten sehr geschätzten USK zu zweifeln. Denn wenn man sowas durchgehen lässt, stellt sich schon die Frage: Geht’s vielleicht auch darum, dass der Titel hierzulande einiges an Geld in die Kassen spülen wird und deshalb auf keinen Fall indiziert werden darf? Wäre dem wirklich so, hätte man sich all den Pfeiffers, die immer wieder die USK und deren Unabhängigkeit (aufgrund von Verflechtungen mit der Industrie) anprangern, auf dem Tablett serviert.

Aber soweit kam es ja gar nicht. Die USK hat die Version bewertet, die eine geänderte Flughafenszene enthält, ansonsten aber deckungsgleich ist mit den englischen Versionen. Das heißt: Die Gewaltdarstellung ist nicht verändert worden. Stattdessen hat man nun einen wirklich blöden Fehler in der Handlung, der da so aussieht: Schießt man auf die Zivilisten, gilt die Mission als verloren. Tut man es nicht und sieht zu, wie die Terroristen die Zivilisten töten, gewinnt man die Mission. Eine Frage stellt sich: Sollte es einer Gruppe von Terroristen, die einen Anschlag verüben, nicht negativ auffallen, wenn einer nicht mitmacht? Aber nein, ist ja nur ein Spiel und Spiele haben es nicht so mit der Logik oder logisch aufgebauten Stories. Kann man “Modern Warfare 2″ nun vorwerfen, aber gut, durch narrative Elemente wäre der Titel wahrscheinlich ohnehin nicht aufgefallen. Warum also hat man statt so einer dummen Veränderung der Szene selbige nicht einfach rausgenommen? Das wäre dann “geschnitten” gewesen, aber dafür noch in sich logisch, denn die Story des Spiels benötigt eine derartige Mission nicht. So jedoch hat man da vermutlich ganz schnell was hingeschludert, das noch möglichst wenig kosten sollte und nun halt zu Lasten der Glaubwürdigkeit der Story geht.

Eigentlich könnte es mir egal sein. Ich werde die unveränderte Version bekommen und nicht von der Möglichkeit, Zivilisten zu erschießen, Gebrauch machen. “Modern Warfare 2″ wird gut ohne so einen Mist funktionieren. Aber: Es hierzulande mit einem Satz wie “Die deutsche Version enthält jeden einzelnen Level der US-Version in ungekürzter Fassung!” als Uncut anpreisen und dann eine Veränderung an einem Level vorzunehmen, kratzt gehörig an der Glaubwürdigkeit des Publishers. Videospielfans sind webaffin, die bloggen sowas und das Netz vergisst die Kommentare dazu nicht. Aber gut, so hat man halt eine grobe Unlogik in der Story und ein paar angepisste Fans. An den Verkäufen wird das nix ändern. Wäre ich ein Importhändler in Österreich, ich würde mir jetzt eine Flasche besseren Whisky gönnen. Zur Feier über die dummen Deutschen, deren Jugendschutz zwar gar nicht dumm ist, aber in der Umsetzung immer wieder für den einen oder anderen traurigen Lacher sorgt. Na dann prost. Wird sicher nicht die letzte Geschichte dieser Art gewesen sein.

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