“Is it green?” “Yes.” “Very.”
“The smoke-grenades fit perfectly in the cupholder!”
Bei weitem der beste Autotest to be.
“Is it green?” “Yes.” “Very.”
“The smoke-grenades fit perfectly in the cupholder!”
Bei weitem der beste Autotest to be.

(”Meine Freundin und ihr Freund”, Tocotronic) Bislang war ich eigentlich der Meinung, Serien würden spurlos an mir vorübergehen. Bis heute keine Folge “Sopranos”, “Lost”, “Dr. House” oder “Six Feet Under” gesehen. Noch nicht mal “Simpsons”-Fanboi. Dann vor gar nicht allzu langer Zeit die erste Staffel “The Wire”. Komplex, erzählerisch brilliant, bitterböse und darüber hinaus wohl einfach alles andere als leicht zu konsumieren. Also bis zur zweiten Staffel erst mal ein wenig pausieren. Und weil der neue “Terminator” so abartig scheisse war, einfach mal “The Sarah Connor Chronicles” schauen. Eine Episode. Noch eine. Dann noch eine. Und schon ist die erste Staffel binnen einer Woche durch und die Erkenntnis da, dass gewisse Anfix-Mechanismen wohl doch zünden. Wohl auch, weil die erste Episode mit einem wirklich bösen Cliffhanger endet.
Ansonsten: Schöne Serie, wenn man sich davor schon ein wenig mit den Filmen beschäftigt hat. Der Großteil baut auf T2 auf, alle wichtigen Charaktere daraus haben auch in SCC ihr Stelldichein - und das recht glaubwürdig. Den dritten Teil verdrängt man mal ganz brav, was schon mal ein großes Plus ist. Überhaupt: Im Gegensatz zu diesen schnarchlangweiligen Filmen und dem, was deren Regisseure da rein- und ruminterpretiert haben, sind die einzelnen Episoden ganz gut gemacht und auch aus Die-Hard-Fan-Perspektive noch in Ordnung. Blöd halt, dass es Season 2 noch nicht auf DVD gibt und blöder noch, dass die Serie eingestellt wurde. Bemerke schließlich grade, dass ein gewisses Suchtpotenzial halt doch getroffen hat und nun mehr her muss. Sollte wohl nach “Sopranos”-Boxen schauen.
(”Head On”, The Pixies) Hatte zum Geburtstag einen Gutschein über 50 Euro für den Billigheimermarkt bekommen. Da grade vier-Tage-Wochenende ist, sollte der heute mal eingelöst werden. Einige Sekunden lang dachte ich daran, “Terminator: Salvation” für die Xbox mitzunehmen, aber die Vorab-Version, die ich vor einigen Wochen auf der Debug gespielt hatte, wäre keine 50 oder mehr Euro wert gewesen. Die Reviews zum Game sprechen da schon eine deutliche Sprache - und haben leider allesamt recht. Dann halt DVDs. Werden sich schon einige finden, die 50 Euro Gesamtpreis ergeben. Von wegen - stattdessen frage ich mich gerade, warum man die Teile überhaupt noch kauft.
An den CD-Regalen steht kaum wer und das ist man wohl mittlerweile nicht mehr anders gewöhnt. Das Zeug wird aus dem Netz geladen oder geklaut und selbst wenn’s mal für die haptische Nummer reichen sollte, wird die auch nur ins Laufwerk gelegt, gerippt und direkt auf den MP3-Player gezogen. Einzig die Andrea-Berg-Fraktion bildet da wohl eine Ausnahme, die kaufen noch CDs, haben auch noch einen CD-Player zu Hause und die Zeit, die Dinger einzulegen, durchzuhören und sich am Coverartwork zu erfreuen. Der Rest - kurz: alle mit einem Internetanschluss und ein wenig Wissen - fallen raus.
Ich derweil suche durch die DVD-Regale und frage mich, was ich eigentlich mit den Dingern soll. Mittlerweile ist das halbe Regal voll davon, die wenigsten davon werden mehr als ein bis fünf Mal geschaut - allein schon aus Zeitgründen. Die wenigen Ausnahmen, also jene Klassiker, die man einfach immer mal wieder schauen kann (vornehmlich in Gesellschaft), stehen schon seit Jahr und Tag in der Sammlung und setzen brav Staub an. Wie viele werden es insgesamt sein? 150? Knapp 200? So um den Dreh rum. Beim nächsten Umzug freuen sich dann die Kollegen, die die Kisten schleppen dürfen. Jaja, der Sammeltrieb. Komisch, bei CDs gibt es den schon seit Jahren nicht mehr und kein Hahn kräht danach, warum ist das bei den Filmen denn so anders?
Diese Frage stellt sich, als ich vor der “Recut”-Edition von “Sin City” stehe - um einiges länger als die Kinofassung und nun für 15 Euro auf dem Ramschtisch. Schön, denke ich mir, den Film hab ich vor Monaten mal für 6,99 mitgenommen - nicht in der “Recut”. Damit haben wir schon das nächste Problem, das jeder DVD-Käufer kennt: Als early adopter ist man der Arsch und wird von der Industrie fleissig in selbigen gefickt. Wer die Teile zum Release-Tag kauft, ärgert sich zwei Wochen später, weil’s nun ne superdupersonderextratoll-Ausgabe gibt. Auf den Schnickschnack, der den Teilen in Form von Director’s Cut- oder Behind the scenes-Footage beiliegt, sei geschissen, aber wenn es sich um neu geschnittene Fassungen handelt, wird’s einfach ärgerlich. Drum bleibt “Sin City” auch liegen - ein wenig weiter gedacht könnte man auch zynisch anmerken “gibt’s ja eh im Netz für lau”.
Was soll der Mist mit den Regalen voller DVDs also noch? Vielleicht ist es ja die Stärke dieser Ramschmärkte, das riesige Angebot zusammenzufassen, übersichtlich zu machen und dank Haptik halt auch direkte Infos zu liefern, die man im Netz nicht findet. Könnte man sagen. Klingt vertraut? Richtig, das sind so die Argumente, mit denen der Print-Markt seit Jahren behauptet, gegen das Netz noch was in petto zu haben. Schließlich kann ja niemand so tolle Lesestücke liefern wie die gedruckte Ausgabe des Magazins oder der Tageszeitung, außerdem fasst sie dem Leservieh ja alles zusammen und nimmt ihm damit die Arbeit (oder Freiheit?) der Informationsselektion ab. Und überhaupt: Die Haptik, verdammt noch mal, die ist doch wichtig, die Leute wollen’s greifen und in die Hand nehmen und das fühlt sich halt noch wertig an. Im Netz geht das doch alles gar nicht, weiß man doch. Interessant, dass die Auflagen dennoch beständig in den Keller gehen. Ach ja, das ist einfach eine langweilige Debatte geworden, die diese Todgeweihten da alle Nase lang anzetteln, um noch ein wenig Aufmerksamkeit zu generieren und sich ihr eigenes, unvermeintliches Ende noch ein wenig hinauszureden.
Ich derweil finde nach einigem Suchen “Borat”, “Eastern Promises”, “Trash United”, “Letters from Iwo Jima” und “John Rambo”. Macht knapp 50 Euro. Stehen nun im Regal, da findet sich ja immer ein Plätzchen. Noch. In eingen Jahren wird da eine Sammlung von USB-Festplatten stehen. Zumindest beim nächsten Umzug werden sich einige rückenschmerzengeplagte Träger freuen. DVDs mögen noch ganz gut gehen - in wenigen Jahren sind sie dort, wo der CD-Markt schon lange angekommen ist.
Machen wir es kurz: “Terminator: Salvation” ist die Kohle nicht wert. Sicher, Bale und Worthington spielen glaubwürdig. Und der staubgrau-sepia-Look des Films hat auch was. Damit war es das dann aber auch schon, den Rest kann man sich getrost sparen. Letztlich liegt das schon im Stilbruch begründet, den die Story mit sich bringt: “Terminator”-Filme sind einfach immer Dystopien, die in der Gegenwart stattfinden. Punkt, keine große Sache. Stattdessen gibt’s nun SciFi auf niederem Niveau und die Gewissheit, dass man mit einem Sony Vaio und einem USB-Anschluss einfach alles lahmgelegt bekommt. Dazu miese Querverweise auf den zweiten Teil, etwa den Ghettoblaster, aus dem “You could be mine” dröhnt und natürlich den digital reanimierten Schwarzenegger T-800. Kann man müde drüber lächeln, rausreißen tut das leider mal gar nix. Denn ansonsten gibt’s nur gewohnte Kost: Mensch gegen Terminator und dessen Luft- und Wasser-taugliche Varianten, ballern, wegrennen, wegfahren, Explosion hier, durch die Gegend fliegende Autos da. Hat man einfach alles schon viel zu oft gesehen. Was auch immer MCG da drehen wollte, es ist nichts geworden außer einem konventionellen, gefälligen Action-Film, dessen lahme Story schon nach dem Verlassen des Kinosaals nicht mehr hängenbleiben will. Immerhin bleibt man der in Teil drei eingeschlagenen Linie treu: Langeweile. Kein Vergleich zu den ersten beiden Teilen und nur eine weitere Demontage der Serie. Hoffentlich zum letzten Mal.

Grauer Tag, Stress hier und da und keinen Kaffee auf dem Weg zur Redaktion. Gegen 17-nochwas raus. Danach new Eyewear. Konnte ich nicht liegen lassen. Sie meinte, die wäre kewl - und auf sowas gibt man natürlich einiges. Danach grundsolider Nerdstuff (in der Hinsicht unbedingt anschauen). Gleich noch einige Minuten Doku schauen. Schon wieder viel zu spät. Wenn man in derartigen Kategorien denken würde. Ist glücklicherweise nicht der Fall. Erst mal eine Runde DVNO und schauen, was noch passiert. Ach ja: ich brauche auch so ein Video. Um den Sound wird sich schon noch gekümmert.

Waffenladen, Justice-Tour. Und ich dachte, die wären friedliebend. Well, alles zerstört. Ganz große Unterhaltung, vorbehaltlos an Menschen mit eher derberem Humor weiterzureichen!

Grafik? Gameplay? Story? Alles Bull! Der moderne Shooter von heute (von Politikern ohne Ahnung darüber, dass 95 Prozent aller in Deutschland erscheinenden Games eine USK-Freigabe von UNTER 18 Jahren haben, auch gerne als “Killerspiel” tituliert) braucht nur eins: Chest-high Walls! So wie das abgebildete “Terminator: Salvation”. Das irgendwie… interessant ausschaut.
Damit schon alles gebrabbelt für heute, körperliches und seelisches Allgemeinbefinden somewhere between Heaven and Hell. Lebensverbesserungsmaßnahmen sind eingeleitet: Ab sofort geht es einmal pro Woche ins Kino, egal ob was läuft oder nicht. Muss einfach sein, wenn nicht eingerostet werden soll. Und hey - mit “Gran Torino” ist zumindest für heute ein ordentlicher Film gefunden.

Darmstadt ist schon ein einsames, verlassenes Pflaster. Tragisch genug, dass keine englische Originalfassung von “Watchmen” läuft, zumindest heute noch nicht. Als early adopter, Geek und was weiß ich noch, der die Vorlage mittlerweile gefühlte 12 und reale sechs Mal durch hat, bleibt also keine Wahl. Außerdem hat man Freunde die ebenfalls im Kino sind, sollte also alles daneben gehen, steht danach ein Besäufnis an. Da es nun grade mal fünf Minuten nach Mitternacht ist und ich nüchtern, sollte der einigermaßen smarte Leser schon an diesem Punkt checken, dass es wohl doch geklappt hat mit “Watchmen”.
Auf eine ellenlange Kritik zum Film habe ich nur grade keine Lust. Dererlei liest man nun ohnehin von SpOn bis zum kleinsten Dorfblatt, bezüglich dessen ist nichts Neues von meiner Seite aus beizutragen, das nicht schon überall sonst stand. Daher bleibt’s beim Subjektiven und das auch noch Spoilerfrei - versprochen.
Ein wenig Zeit und einigermaßen gute Englischkenntnisse vorausgesetzt, findet sich unter obigem Link ein recht gelungenes Interview mit Alan Moore. Gelungen schon deshalb, weil man seine Antworten offensichtlich nicht gekützt, sondern in aller Ausführlichkeit belassen hat - und ja, der Mann antwortet bisweilen ausufernd (was erwartet man von jemandem, der ein 600-seitiges Monstrum über einen Serienmörder zu verfassen in der Lage ist?).
Die kommende Woche gibt’s hier voraussichtlich nur zwei Themen: Den Film und das Spiel. Mittwochabend ist letzteres auf Xbox Live Arcade, gleichzeitig startet auch die Preview von “Watchmen” um 19:45 Uhr. In deutscher Synchro, eine englische Originalfassung scheint zumindest diese Woche nicht anzulaufen. Nicht in Darmstadt. Schön. Bin mal gespannt, wie das übersetzt wurde und was man aus den Stimmen gemacht hat (zumindest Rorschach klingt schon mal deutlich unbedrohlicher). Schließlich kenne ich die Novel nicht in deutscher Sprache, ist also quasi eine Premiere in doppelter Hinsicht. Außerdem dürfte eine misslungene Synchro das kleinste Problem des Films sein - sollte selbiger so daneben gehen wie andere Moore-Verfilmungen. Aber wir wollen mal neutral sein und weder auf die bislang sehr posiviten Kritiken hören, noch auf den inneren Zyniker, der da sagt, dass Zack Snyder und gute Filme in etwa so passen wie eine Uzi und die Artus-Sage. Ok, ein wenig Boshaftigkeit schon, wenn man sich so seine Frühwerke anschaut (schöner Song btw). Aber sonst erst mal Füße stillhalten. Wird schon schiefgehen.