Just kiddin'


7
07 2010

(via)

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10
11 2009

atzenkagge (for the lol)

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25
09 2009

vote! for! me! now!

Drei Tage bis zur Wahl. Meine Entscheidung steht soweit und ich finde den Austausch mit Freunden darüber, was weshalb gewählt werden kann und was nicht, gerade ziemlich produktiv. Es geht durchaus kontrovers zu und danach ist man irgendwie immer schlauer. Letztlich entscheidet jeder selbst, aber es tut gut, durch Debatten den eigenen Standpunkt hier und da hinterfragt zu bekommen. Auch, weil man sich dann gelegentlich eingestehen muss, nicht alles gewusst oder berücksichtigt zu haben und längst nicht der smarte Typ zu sein, für den man sich bisweilen halten mag. Wie es auch sei: Nehmen wir mal an ich wäre noch unentschieden, nehmen wir die Sache mal nicht zu ernst und überziehen einfach ein wenig. Damit sei alles nachfolgende, das polemisch rüberkommen mag, schon vorab entschuldigt.

Gründe für…

CDU: Ich bin 25 und studiere BWL. Oder Jura. Meine Sommersemester-Ferien habe ich in Thailand verbracht, Backpackerurlaub. Was ein Gefühl, am Strand von Phuk Khon Sonstwas ein Beck’s zu trinken mit der süßen Engländerin, ihren zwei schwedischen Freundinnen und meinen neuen Wallabees, während die Sonne aufgeht. Danach zurück in mein Resort, eine Runde im Pool chillen. Papa zahlt. Überhaupt alles, von der Bude bis zum Sprit des BMW 130i. Meine Freundin weiß nichts von der Engländerin, aber das ist auch nicht schlimm, sie macht gerade ihr Auslandssemester in den USA und fickt dort sicher auch rum. Außerdem hat Papa was gegen die Alte und Papa hat immer recht. Drum ist er auch Besitzer eines mittelständischen Unternehmens und ich als einziger Sohn mal der Erbe von nem Haufen Schotter, zwei Mercedes und einem Ferienhaus am Starnberger See. Wo ich jetzt schon gerne mit meinen Kumpels segeln oder golfen gehe. Damit das alles so bleibt, wie es ist, wähle ich das gleiche wie Papa: CDU. Weil Papa gesagt hat, dass die Türkei nicht in die EU gehört und die Bundeswehr auch im Inneren eingesetzt werden sollte. Außerdem sollen diese Schwulen (Schwule hasst Papa ganz, ganz arg) keine Kinder adoptieren dürfen. Damit auch jemand was gegen die Verrohung der Jugend tut (also die Typen, die Papa beim Bewerbungsgespräch aufgrund ihres Migrationshintergrundes hat abblitzen lassen), muss man CDU wählen, denn nur dann wird das Strafmaß für diese U-Bahn-Mörder auf 15 Jahre hochgesetzt. Recht und Ordnung müssen herrschen im Land. Sagen auch Papas Freunde. Und in ganz seltenen Momenten, wenn sie im Stammlokal fast alleine sind, wird auch ganz leise, kaum hörbar, der Führer zurückgewünscht. Aber so radikal will man’s ja dann auch nicht.

SPD: Ich mag Rotwein (aus dem Supermarkt). Meine Altbauwohnung ist voller Bücher und Jazz-Platten (eher so an der Oberfläche gekratzt, allerdings). Hier und da gönne ich mir ein wenig Hochkultur, überhaupt bin ich der politisch interessierte Bürger. Wenn ich nicht gerade Geschichte und PoWi studiere, lese ich gerne am Fluß meiner Stadt die “Zeit”, neben mir liegt mein Fahrrad (neues Modell), im Rucksack zwei Flaschen besseres Pilsbier. Heute Abend ist im Campuskino eine Kaurismäki-Nacht, da werde ich hingehen, danach in die Indie-Disko, weil ich Mando Diao und The Killers so mag. Dafür habe ich auch mein Hemd (preislich etwas unterhalb Carhartt) gebügelt. Die SPD mag ich einfach. Wenn ich es mir näher überlege, weiß ich auch nicht so recht, warum. Vermutlich weil rot besser ist als schwarz. Und überhaupt: Diese anderen, die kann man gar nicht wählen. Darauf baut auch meine ganze Rhetorik auf: Wenn mich wer fragt, wie wir das, was wir wollen (und von dem ich eigentlich auch nicht so recht weiß, was es ist), bezahlen können, dann antworte ich parteibuchtreu, nämlich “egal, sicher ist, die anderen haben’s verbockt!” Immerhin habe ich mittlerweile gelernt, was das mit Bad Godesberg war. Ach ja: Der Schmidt ist schon eine coole Sau. So einen bräuchte das Land wieder. Aber dieses mal bitte ohne RAF, den politisch radikalisierte sind mir zu primitiv und Schusswaffengebrauch lehne ich ohnehin ab. Wo kämen wir denn da hin?

B90/Grüne: Grade komme ich vom Containern mit meiner veganen WG. Magere Ausbeute heut, aber dafür haben wir immerhin nicht durch Konsum zur Ausbeutung der dritten Welt beigetragen. Müssen uns nur mit dem kochen ein wenig beeilen, denn morgen geht’s früh raus zur Demo. Weil Atomstrom schlecht ist, fahren wir mit der Trecker-Kolonne hin. Was die für einen Spritverbrauch hat, fragen wir uns gar nicht. Hauptsache diese Schweine von Vatenfall müssen endlich zahlen, dann wird auch die Miete in unserer Kreuzköllner 5-Zimmer-Wohnung (nicht saniert) ein wenig preiswerter. Kann ja nicht angehen, dass jeder pro Monat 110 Euro zahlen muss. Nach der Demo dann Sit-In bei Malte und Jochen, letzterer hat gestern erst ne Ladung Dope aus Holland bekommen. Dazu aus der Stereoanlage, die wir auf dem Sperrmüll gefunden haben, Doors und (durchschnittlichen) Punkrock. Eventuell morgen früh die erste Soziologie-Vorlesung, aber das muss alles auch nicht sein. Locker bleiben. Auch wenn’s um Angriffskriege geht, zu denen wir unser Mandat geben. Alles prima, vielleicht fallen ja ein Paar Tonnen Mohn ab, das wollten wir schon immer mal probieren und für nen Indien-Urlaub reicht das Bafög leider nicht. Aber für den Kaffee im In-Cafe in Mitte. Wo wir mit unseren MacBook Pros gerne sind, Howard Marks lesen und die neuesten Alben, die man so von Rapidshare geladen hat, austauschen. Copyright ist auch so ein böses Ding. Scheiße nur, dass Claudia immer so früh los muss, aber dass sie nun mit 23 ihr erstes Kind bekommen hat, ist schon cool so, Verhüten ist ja auch spiessig. Freie Liebe! Warum kratzt sich Peter eigentlich in letzter Zeit so häufig im Schritt?

FDP: Ich bin die Elite. Kraft durch Leistung. Leistung durch Disziplin. Mit gerade mal 22 schon der CEO einer Agentur, die wir für einen Uni-Wettbewerb (BWL, was sonst?) gegründet haben. Hach, hier in Bad Honnef ist es einfach herrlich, nur Gleichgesinnte. Das ganze Armengesindel schön weit weg. Da wird man dann auch nicht dumm angemacht, wenn man den neuen Boss-Dreiteiler (Blue Label) über den Campus spazieren trägt. Aber die Farbe passt einfach so gut zum neuen Audi S3. Hat Anna-Lena (Medizin-Studentin, 19) gesagt. Die kleine Schlampe, wenn meine Burschi-Freunde so wüssten, was sie unter ihren Karoröcken und züchtigen Blusen (beides Burberry) trägt, haha, man man.. Damit all das auch so bleibt, hat sich der Staat schön aus allem rauszuhalten. Privatisierung ist das Zauberwort. Und da gibt es noch so vieles, das man privatisieren kann. Immer schön der Wirtschaft entgegenkommen, der Neoliberalismus wird mit der Zeit schon obsiegen. Und mal ehrlich: Wenn nun durch diese Krise ein Paar Neureiche am Hungertuch nagen müssen, dann ist das auch ganz gut so. Im Gegensatz zu diesen CDU-Heinis hat unsere Partei wenigstens noch ne klare Linie und zeigt diesen verhurten Roten schon vor der Wahl den Mittelfinger (übrigens auch der bevorzugte Finger meinerseits, um ihn Anna-Lena rektal einzuführen, gehört zum Vorspiel). Und besser gekleidet sind wir auch. Warum? Weil wir halt nicht so nen Stock in unserem konservativen Arsch haben (sondern Mittelfinger bevorzugen) und immer schön auf die Wirtschaft zuarbeiten. Dass dabei manche auf der Strecke bleiben, ist doch nur logisch, oder?

Linke: Scheisse brummt mein Schädel. Das zwölfte 5.0er-Bier gestern abend nach dem Hardcore-Konzert (etwa 29 Leute anwesend) im Keller vom besetzen Jan-Carl-Raspe-Haus war dann doch zuviel. Scheiss doch drauf, wer muss schon zur Vorlesung. Oder überhaupt was tun? Alles gesellschaftlich aufgezwungen. Diese Drecksäcke. Nee, ich geh lieber zu meiner Marx-Lesegruppe (in Bundeswehr-Klamotten aus dem Second Hand, die Deutschlandfahne auf dem Ärmel selbstverständlich sauber abgetrennt und umgekehrt wieder dran genäht), da kommen auch Harry und Onkel Joe, beide über 50 und stolze Empfänger jedweder Leistungen, die man dem Staat abschnorren kann. Denn wie ich lehnen sie Arbeit grundsätzlich ab und haben stattdessen lieber ihre Projekte. Drum wählen wir auch brav jene, die uns noch mehr Geld in den (behaarten) Arsch blasen. Solidarität heißt das Zauberwort. Man, mit was wir uns so solidarisieren: Maoistische Rebellen im Südsudan (etwa 14), trotzkistische Widerständler in Grönland (3), leninistische, homosexuelle, jüdische Farbige in New York (12.800), wir sind schon mit allen down. Woher die Kohle kommt, wissen wir eigentlich auch nicht so recht (haben wir mit den SPDlern gemein), aber das ist auch egal, Hauptsache die scheiss Nazis werden endlich ins KZ verfrachtet. Mit Widersprüchen kennen wir uns prima aus, schließlich leben wir gleich dutzende davon, wenn wir die Leser unseres Fanzines korrekt mit “Leser_innen” ansprechen, weiter hinten aber ein Konzert von Blood for Blood gutfinden. Dass die Linke und die PDS so bisschen was mit der SED zu tun haben, wissen wir schon. Aber hey, die DDR war cool, da gab’s keine Nazis, Kindergärten für alle und freie Liebe hinterm Ökobauernhof! Apropos: Diese Katja Kipping ist schon ein derbes Eisen. Wären wir nur nicht so antisexistisch-antirassistisch-anti-überhauptalles, würden wir ihr das auch mal genau so sagen! Scheisse nochmal..

Piraten: Internet. Über alles. Informatikstudium. 100101001010000111100101. Überwachsungsstaat. Verhindern. Vorratsdatenspeicherung. Böse. Zensursula. Böser. Schäuble. Teufel. Dagegen kämpfe ich an. Mit Twitter, meinem Blog und das ganze auch als Freeware-Audiofile über Rapidshare. Ob die Kulturflatrate kommt oder nicht ist mir eigentlich scheißegal, ich zieh mir das Zeug auch so. Egal was. Ich habe in etwa das Schuldbewusstsein eines Sturmbannführers und den DVD-Rohlingverbrauch eines Untergrundpornostudios, aber hey, diese Fotzen von der Musikindustrie haben uns nun lange genug ausgebeutet und ihre Künstler scheisse behandelt, nun zahlen wir es ihnen zurück! Denn dann verdient diese Industrie nix und kann ihre Künstler nicht ausbeuten (von welchen Einnahmen auch?). Und weil’s im Leben nix wichtigeres gibt, als weiterhin gelegentlich bei ner Underage-Seite (fuck, “Dirtypreteens.net” ist schon wieder down) vorbeizuschauen, um zu checken, ob die Überwachungs-Stasi2.0er da schon ihr Stopp-Schild vor hat, gründen wir ne Partei. Um andere politische Themen kümmern wir uns nicht. Gibt schließlich nix wichtigeres als das Netz. Überall, jederzeit, kostenlos, alles für alle, alle für alle, jeder gegen jeden. Beim Naming waren wir superkreativ, als wir ausgeblendet haben, dass Piraten mordende, brandschatzende Vergewaltiger waren, die eben nicht nur von denen genommen haben, die es hatten. Aber wen interessiert so ein Detail schon, schließlich klingt Piraten nach Pirate Bay und darum geht’s ja. Internet. Überall. Über alles.

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17
09 2009

straight from the underground

Gewalt, noch mehr Gewalt & teh return of M.Uschi!!

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21
08 2009

bunnycontent #01

bunnycontent

Auch wenn ich die Playstation nicht so leiden mag: Wegen extremer Niedlichkeit mal fix hier geklaut. Bunny FTW!

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17
07 2009

whacker sh1t #11

Sind’s nun echt schon elf Folgen? Nee, eigentlich eher so 16 oder 17. Oder keine Ahnung wie viele. Egal, Grund zum Feiern allemal. Heißt: Babes strippen zu “Mega Man 9″ und gesoffen wird beim Kommerzpunk-Singgedudel. Ey, das geht ab!

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7
07 2009

tales from the Tresen

Diesmal so völlig.. ohne worte. Einfach Klappe halten und wirken lassen. Ist besser so.

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21
06 2009

whacker shit #10

Ich mag die Folge. Keine Ahnung warum, aber die ist wirklich angenehm relaxed, ordentlich Wortwitz und endlich mal wieder derb. Drum mal nix Satirisches hier, sondern einfach nur das Video.

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30
05 2009

whacker (zwischen)shit

Link: Anno 1404 – Fun-Preview by Mimbee.TV

OMG, they did it again! Harmlose Games kommen als Aufbaustrategie-Shizzle daher und worum geht’s mal wieder? D.R.U.G.Z.! Tales from the hard side!!1

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22
05 2009

whacker sh1t #09

Spänk me, Mario!! Big ROLF, muahahahahaha und so. Have teh phun.

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