Mallorca

aersche

“Sieht voll krass gut aus. Heißt’n du ey?”
“Ada”, sagt Jr.
“Ada … voll cool. Klingt wie im Winter, Mann, wenn du die Nase dicht hast und willst Frau in Arsch ficken, sagst du “adal” zu, oda ey. Hähä. Cool” (- Matias Faldbakken, “Macht und Rebel”)

Intro

Flughafen Frankfurt, gegen 23 Uhr. Auf dem Hinweg Cockney Rejects gehört und “Bad Man” für sehr gut befunden. Danach Podcasts. Noch fünfeinhalb Stunden bis zum Abflug, jede Menge Zeit totschlagen also. Ich besorge mir einiges Geld und eine Bionade für 3,50 Euro, was definitiv ein abartiger Preis ist. Danach eine rauchen und dank Wlan die ersten Stunden mit surfen und FM4-Livestream hören verbringen. Gegen Mitternacht bildet sich am Air Berlin-Schalter eine unendlich lange Schlange und ich frage mich, ob die alle nach Mallorca wollen. Wollen sie nicht, die nehmen die zwei Maschinen nach Hurghada. Ich derweil warte, bis die Schlange weg ist und bewege mich irgendwann gegen zwei an den Check-in. Der Koffer ist klein genug, um als Handgepäck durchzugehen, prima. Als mich die Frau hinterm Schalter fragt, wo ich sitzen möchte, meine ich sowas wie “Fensterplatz, aber bitte nicht neben dem Notausstieg, ich will keine Verantwortung haben wenn das Teil abschmiert.” Die Frau schaut dumm und findet das gar nicht lustig.

me_01

Mit dem Koffer gibt’s dann beim Durchleuchten den ersten Trouble. Zunächst soll das Netbook rausgenommen werden und der Koffer dann nochmal durch die Schleuse. Da stellen sie dann fest, dass ich eine Dose Deospray dabei habe - was natürlich nichte erlaubt ist, voll vergessen. Also Deo weg. Später fällt mir auf, dass sie gegen die Schere im Hygienebeutel nichts einzuwenden hatten. Versteh einer die Luftsicherheitsrichtlinien. Im Terminal gibt es nun Glaskabinen, wo die Raucher reingehen können zum rauchen. Das ist irgendwie komisch, weil alle Leute, die vorbeilaufen, so dämlich reinstarren und man fühlt sich ein wenig wie im Zoo. Der Raucher, seltene Spezies, neigt zu Selbstzerstörung und ist auch ansonsten ein extrem unsozialer Zeitgenosse, qualmt der doch immer die armen Nichtraucher zu. Ich komme mir beobachtet vor und beschließe, dass es ein Fehler war, schon zwei Stunden vor dem Boarding am Gate zu sein. Schön, dafür hat man ja Literatur mitgenommen. Die ersten 50 Seiten aus “Macht und Rebel” sind binnen weniger Minuten gelesen, das Buch gefällt definitiv. Sollte diesen Beitrag hier eigentlich in einem ähnlichen Stil schreiben. Genug Anlass für Hass wäre ja vorhanden, wenn ich mich so umsehe und die Mitfliegenden und deren Verhalten betrachte. Stattdessen fallen jedoch die Augen mehr und mehr zu. Als der Flieger um halb fünf abhebt, bin ich wenige Sekunden später eingeschlafen.

suff_02

Aufwachen irgendwo über dem Meer. Kalt. Weiterschlafen. Aufwachen, unter mir ist eine Insel. Der Bildschirm über mir sagt “noch 18 Minuten bis zum Ziel”. Ein Baby plärrt. Das hat schon beim Start geplärrt, vermutlich hat es gar nicht mit plärren aufgehört, ich hab es nur nicht mitbekommen und alle anderen im Flieger waren zwei Stunden genervt. Lustiger Gedanke.

Akt I

Raus aus dem Flieger und einen ewig lang wirkenden Fussmarsch über den Flughafen angetreten. Raus aus dem Flughafen, erst mal eine rauchen. Dann wieder rein, nach dem Shuttleservice schauen. Ein Typ mit Poloshirt des Reiseveranstalters, über den mein Ticket gebucht wurde, sagt mir, dass er zwar die Reise auf seiner Liste hat, aber keine Leute. Also telefonieren. Wenige Minuten später kommt dann der richtige Shuttlefahrer. Als wir losfahren, läuft im Radio “Walk of Life”. Ich sehe ein pervers großes Bett in Reichweite und noch drei Stunden dringend benötigten Schlaf. Mein Kopf kribbelt bereits, wie immer, wenn ich restlos übernächtigt bin, und die Beine wollen auch eher langsamer als schneller. Ab ins Bett.

Von wegen.

palmen

Denn das Zimmer ist noch nicht hergerichtet. Ich soll also bis elf warten. Fuck, das sind mal eben noch knackige vier Stunden. Also auf eine Couch in der Lobby gepacktu nd weiterlesen. 100 Seiten. 130 Seiten. Ordentliches Pensum heute. Die Müdigkeit macht das nicht besser. Gegen acht suche ich die Frühstücksbar auf. Der Kaffee schmeckt unglaublich beschissen. Die Rühreier ebenso. Der Bacon ist passabel. Die mit Puderzucker bestreuten Croissants vertrocknet. Der O-Saft lecker. Ich würge einiges runter. Und bin immer noch nicht wach. Knapp neun Uhr gleich. Also ein wenig um das Hotel schlendern, zum Strand, auf das Meer starren, die noch vorherrschende Ruhe genießen. Und wieder ins Hotel. Immerhin: Gegen halb zehn ist das Zimmer wohl hergerichtet. Zudem gibt’s eine Tasche mit Goodies, die man sicher noch verwenden können wird. Noch eine Dusche und dann mit den Menschen am Frühstücksbuffet treffen.

Dort nochmal zwei Tassen von diesem grauenhaft nach Caro schmeckendem Heißgetränk reingezwängt und dann ab richtung Pool. Da hocken sie schon, die Deutschen. Jede Menge. Und Handtücher, korrekt, hier wird reserviert, der 1st German World Handtuch War ist in vollem gang. Immerhin bekommt man hier sowas wie einen richtigen Kaffee, den nun aber mit Milch. Dazu zwei Zigaretten und Menschen kennenlernen. Die Temperatur klettert auf angenehme irgendwas über 20 Grad, frisch geduscht und in einigermaßen gutaussehenden Klamotten fühlt sich das alles ganz ok an. Selbst die Müdigkeit weicht ein wenig. Na also, wird ja doch noch was, Nullpunkt überwunden, weitermachen. Mittlerweile erfahre ich, dass es den Tonmann des Kamerateams eines großen Privatsenders, der ebenfalls an Bord ist, wohl am Vorabend böse erwischt hat.

Nach dem Kaffee erst mal Sandaletten besorgen, um die Ecke bei der erstbsten Touriklitsche für 15 Euro. Mittlerweile ist es verdammt heiß. Nicht heiß, eher mediteran-schwül, scheiss Äquator. Und das Deo liegt in FFM am Flughafen, klasse. Also später nach einem neuen schauen. Jetzt jedoch erst mal mit den restlichen Menschen hier und dem Kamerateam richtung Strand. Der Job für die Gewinnerinnen des “Singstar”-Contests: Promo machen. Mein Job: Menschliches Elend finden und minutiös genau auf Video festhalten.

d00ds

Akt II

Ein Job, der sich als supereinfach herausstellt. Einfach stehen bleiben und warten, die kommen schon. Egal ob es sich um ein halbes Dutzend Typen in Lederhosen und blau-weiß-Bayernhemden handelt, oder Muskeltypen mit schlechten Tattoos. Oder Typen mit speziellen Shirts, auf denen dann sowas wie “Malle 09 - Hans, Peter, Stephan, Jens, blabla” steht. Natürlich alle entweder mit einem Sixpack “San Miguel” oder einem Eimer sonstwas und pervers langen Strohhalmen. Genau so, wie man sich das vorstellt eben. Nun ja, vielleicht sogar derber. Auch wenn mir mittlerweile versichert wird, dass es früher schlimmer war. Und das von zwei neuen Bekanntschaften, die ebenfalls mit uns unterwegs sind. Beide Mallorcaerfahren und verdammt cool drauf, obschon schwer Schlagerszene-verhaftet. Aber wir wollen die Konventionen mal über Bord schmeissen und uns auf Menschen einlassen. Was finden wir? Superlustiges irgendwo zwischen random smalltalk und minor madness und wenig später sind der Betreiber eines ziemlich großen Ladens in Köln und ein DJ, der neulich noch auf Schalke nach dem Klitschko-Kampf den Sound gemacht hat, im persönlichen Bekanntenkreis zu finden. Währenddessen wird die Umgebung immer breiter und gröhlt noch lauter, meist unverständliches Bla. Die Videokamera ist mehr oder weniger im Dauereinsatz und in Gedanken bastle ich schon an einem Script. Das wird böse. Sehr böse. Einzig der gelegentliche Blick zur monströs pornösen Yacht, die da in der Bucht ankert, lenkt ein wenig ab. Abramowitsch-Style, wenn auch eine Nummer kleiner.

yacht

Vorbei am “Megapark”, wo es abends hingeht. Dort stehen schon gegen Mittag die ersten Leute auf den Tischen. Das wird.. übel. Übel sind derweil auch die Regularien, die neuerdings wohl herrschen: Man darf am Strand nur bedingt filmen, zudem kostet es ein Schweinegeld, wenn man Promo per Flyer machen will. 3000, wenn man die am Strand verteilt, 1500, wenn man die Straße gegenüber nimmt. What the fuck? Gut, also keine Flyer, aber das ist egal, die meist männlichen Jugendlichen, die hier rumhängen, fahren auch so auf die Gewinnerinnen ab, da muss weiter nichts gemacht werden als ordentlich Sprüche. Ich derweil schaue mit einigem Respekt den Fahrradbullen an, der gerade dem Schwarzen, der (wie scheinbar alle Schwarzen auf Mallorca) Hüte und Sonnenbrillen (natürlich gefälscht) vertickt, einen Strafzettel aufdrückt. Wohl wegen des Vertickens von Warez. Oder so. Egal, der Typ schaut schon lässig aus: Fahrradhelm, kurze Hosen und am Bund eine 357er-Magnum. Revolver, groß, schwer, viel Rückstoß beim Feuern. What the fuck, will der Elefanten jagen oder was soll das hier werden? Ehe ich noch groß auf die Uhr schaue, ist es schon zwei durch und wir mit der ersten Tour fertig. Zeit bis fünf, sonstwas zu tun, etwa schlafen. Was dann vielleicht doch ganz vernünftig wäre, schließlich sieht es nicht so aus, als würde es ein ruhiger, kurzer Abend unter Zeitgenossen, die zusammen bei nem Bierchen am Pool sitzen und über das Leben quatschen.

bier

Schlafen wird nichts, klappt einfach nicht. Buch nehmen und an den Pool. 140 Seiten, 150 Seiten, 158 Seiten, dazu Cola und Kette rauchen. Als ich beschließe, es mit dem schlafen doch noch mal zu versuchen, kommt auf dem Rückweg zum Zimmer die Begegnung mit den Damen, die mich zur Veranstaltung eingeladen haben, dazwischen. Also auch an die Bar und Bier. Reden über das Design des neuen USB-Sticks, den sie nun als Giveaway verteilen. Schaut grün aus. Hoffnung und so, denke ich (und dazu: stirbt bekanntlich zuletzt). Zum Ausformulieren des Gedankens kommt’s nicht mehr, denn in diesem Moment betritt jemand wichtigeres den Raum.

Jürgen Drews.

Akt III

Ich werde nie wieder im Leben etwas schlechtes über diesen Mann sagen. Spätestens, nachdem wir über Black Flag geredet haben. Korrekt, jene Black Flag, deren Sänger heute für 25 Euro Spoken Word Shows vor Studis, die “Intro” lesen, gibt und von jenen abgefeiert wird, gegen die er früher angesungen hat. Auch darüber hinaus stellt sich der Gesprächspartner als verdammt professioneller Zeitgenosse heraus. Keiner dieser Typen, die alles nur “geil und “supertoll” finden, sondern einer der Sorte, die in kurzen, leicht befehlend wirkenden Sätzen Fragen stellen, hinterfragen, bescheid wissen wollen. Ich arbeite gerne mit solchen Menschen zusammen, sehr gerne sogar. Shirley Manson hat über ihren Start bei Garbage mal gesagt “before I was working with boys. Now I was working with men” - das trifft es wohl recht gut.

drews

Mit Jürgen Drews durch die Straßen zu laufen, um dessen automobile Spezialanfertigung zu begutachten, geht natürlich nicht so einfach. Alle Paar kommt die handykamerabewaffnete Meute und will Bilder. Also stehenbleiben und realisieren, dass mittlerweile ein Sonnenbrand auf der Stirn Platz gefunden hat. Scheisse. Die “Singstar”-Gewinnerinnen sitzen auf der Couch, singen und werden - wie zuvor ohne sie abgesprochen - von Jürgen Drews “überrascht”. Danach gemeinsam singen, danach Interview, danach Bilder. Da werden hier noch einige nachgeliefert, schliesslich soll die Menschheit ja daran teilhaben, wie ich auf einer Couch auf Mallorca neben Schlagersängern posiere. Soviel selfdestruction ist ein must.

Akt IV

Nachdem wir wieder Schlagersängerlos sind, geht’s weiter mit Bier am Pool. Dann Abendessen. Danach Bier. Mittlerweile halb zehn und die Müdigkeit hat dank pervers bequemer Couches und drei bis vier Bier Oberhand gewonnen. Ein Gänhner folgt dem nächsten und schlafen scheint nicht nur nötig, sondern dringend nahegelegt. Den Mitreisenden scheint’s ähnlich zu gehen. Lösung ist simpel: Bewegen. Also Richtung “Megapark” latschen und dort auf die Sony-Menschen warten, die noch den Auftritt der Gewinnerinnen klarmachen.

Der Mond überm Strand sieht schön aus. Überhaupt eine schöne Insel, beinahe traumhaft. Fällt auch kaum auf, dass ein Typ eine Kuhle in den Sand gräbt, reinkotzt und die Kotzelache danach einfach mit Sand wieder zudeckt, als wäre es der eben explodierte Reaktorblock in Tschernobyl. Ich finde das ja ganz prima: Morgen liegen andere auf dem Sand, in den wieder andere gestern gekotzt haben. Ausgleichende Gerechtigkeit, vielleicht haben erstere ja auch irgendwo hingereiert und letztere liegen nun dort rum. Rein ins “Megapark”.

me_02

Dort ist es erwartungsgemäß restlos überfüllt. Vor den Tischen, neben den Tischen, auf den Tischen: Jede Menge feierwütige Spaßorientierte. Alles genau so, wie man sich das gedacht hat, Vorurteile bestätigt, übertroffen, überhaupt: Bier her. Aber dalli. Runter mit, nachladen. Warten auf den Auftritt der “Singstar”-Gewinnerinnen, Sangria aus Maßkrügen, Strohalme und allmählich die Feststellung, dass ein Genre namens “Schlager” 25 Jahre meines Lebens völlig an mir vorüber gegangen ist. Im Ernst: Ich kenne keinen verdammten Song, nicht einen einzigen. Aber es ist der übliche Mist dabei: Fremdgeh-Rechtfertigungs-Rhetorik a la “ich kann doch nix dafür wenn mich ne andere ansieht mit so tollen Augen wie du!” und ich denke nur willkommen in der Steinzeit. Frauen, die diesen Song mitsingen - und davon gibt es hier einige - gehören mit Alice Schwartzers Gesamtwerk so lange rektal penetriert, bis sie nur noch “Feminismus” furzen. Über die Typen sei kein Wort verloren, die meisten sind mit ihren Kumpels da. Endlich mal weg von der Alten in Deutschland und die Sau rauslassen, anderen Weibern an die Titten greifen und sich kollektiv auf Neugebornenniveau begeben. Aber hey, is doch alles nur Spaß hier, gell? So schaut das aus - und das zu internalisieren, ist wohl die wichtigste Lektion des Abends, der mittlerweile kurz nach Mitternacht angekommen ist. Spätestens bei ner Songzeile die in etwa “Allez, Allez, Allez, ne Straße mit Bäumen, Allez, Allez, Allez” oder so ähnlich geht, ist das dann auch gepackt. Alkoholpegel angenehm hoch und der neue Fave gefunden: Frauenarzt. Keine Ahnung, ob es beabsichtigt war, mit dem Track einen Hit auf Mallorca zu landen, aber der Beat passt und die Lyrics sind gewohnt derbe. Mit dem Unterschied, dass die Typen wirklich hart drauf sind und nicht nur einen auf Hart-Atze machen wie die hier.

megapark01

Die Gewinnerinnen haben ihren Auftritt, zusammen mit Alkmklausi. Dessen Typograph kann nicht der smarteste gewesen sein, wenn man sich mal das “S” im Logo anschaut. Aber hey, immerhin ein Fail-Lol-Owned, der kleine, heimliche Lacher ganz für mich allein. Außerdem dauert sein Gig ja auch nicht derart lange, danach gibt’s dann wieder gewohnte Kost aus der Dose, lyrisch irgendwo zwischen vollgeschissenen Boulevardzeitungen und Dosenbier-Eigenurin-Mische. Mittlerweile find ich das alles ganz lustig und habe aufgehört, mich zu fragen, warum und wieso das ist. Hirn aus, sonst wird das hier böse und das soll’s ja nicht.

Stattdessen umziehen in die “Royal Suite”, das ist der Laden unter dem “Megapark”. Stylisch, halbnobel, dekadent und mit deutlich besserer Musik. Nix mit Schlager hier, stattdessen ganz korrekte Sachen, wenn auch mit viel zu viel restlos übersteuertem Bass. Schwer tanzbar dennoch. Und saufbar ohnehin. Ich frage mich, warum ich nicht betrunken bin, denn die gezwungenerweise eingenommene Menge des todbringenden Gifts Alkohol hat mittlerweile ein prächtiges, so manchen Flatratesaufen-Abonnenten neidisch machendes Niveau erreicht. Egal, wenn ich nicht betrunken bin, kann ich ja noch ein Bier trinken. Und noch eins. Immer noch nicht betrunken. Also neue Kippen besorgen. Rumstehen, über Musik reden, naja, eher brüllen, Kette rauchen, latent dancen, noch mehr Bier. Halb vier.

royal_suite

Heimweg. Noch rund fünf Stunden Schlaf, dann wieder raus. Die ersten fünf Stunden am Stück seit etwa 40 Stunden. Abkacken sieht anders aus, denke ich noch, als ich auf dem Balkon, der übrigens genau in Sichtweite des “Bierkönig” liegt, eine letzte rauche. Gute Nacht.

Outro

Das Frühstück am nächsten Tag schmeckt immer noch so beschissen wie am Tag davor. Ich habe einen leichten Sonnenbrand. Der Flughafen ist gelinde gesagt chaotisch. 200 Luckies für 34 Euro, Ersparnis gegenüber Deutschlandkauf: zehn Euro. Rückflug, 100 Seiten “Macht und Rebel”, neben mir Spacken. Landung in FFM, Airliner nach Darmstadt.

megapark02

Die letzen Paar Meter Rolling Stones. Ich kann noch nicht so richtig fassen, dass ich wieder zu Hause bin. Oder was in der Zwischenzeit passiert ist. Sicher steht hier nur die Hälfte, die andere ist schon wieder verschwunden, verdrängt, vergessen, verarbeitet. Was auch immer, wie es auch sei, nun ist das erledigt, der Haken auf der Liste der Dinge, die man mal gemacht haben muss / sollte / könnte / dürfte, gesetzt und ich auf dem Weg ins Bett. Da ist noch was nachzuholen. Bald.

weiterverbreiten
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Technorati
  • TwitThis

4 Kommentare

  1. Mangels Zeit einfach nur: DAMN! :-)

  2. D-d-d-d-amn! :)

  3. hahaha der mit dem grünen Hemd und dem String das bist doch du, du Assi : )!!!

einen Kommentar hinterlassen